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	<title>StV &#8211; /bin &#8211; basisgruppe informatik</title>
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	<description>Infos, News und Updates der basisgruppe informatik</description>
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		<title>StV und FV? Und was es eigentlich heißt in der Opposition zu sein&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Oct 2013 09:33:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Stefan]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Oppositionsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[StV]]></category>
		<category><![CDATA[Unipolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die /bin konnte in den ÖH Wahlen 2013 nicht die notwendige Mehrheit (3 von 5) an Mandaten gewinnen und stellt somit seit 1. Juli 2013 quasi die Opposition der Studienvertretung (StV). In der Fakultätsvertretung (FV) sind wir gar nicht vertreten,<span class="ellipsis">&#8230;</span><div class="read-more"><a href="https://blog.diebin.at/1380/stv-und-fv-und-was-es-eigentlich-heist-in-der-opposition-zu-sein">Read more &#8250;</a></div><!-- end of .read-more -->]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die <abbr title="Basisgruppe Informatik">/bin</abbr> konnte in den <abbr title="Österreichische Hochschüler_innenschaft">ÖH</abbr> Wahlen 2013 nicht die notwendige Mehrheit (3 von 5) an Mandaten gewinnen und stellt somit seit 1. Juli 2013 quasi die Opposition der Studienvertretung (StV). In der Fakultätsvertretung (FV) sind wir gar nicht vertreten, weil die FV nicht gewählt, sondern von den nominierungsberechtigten StVen (im Falle der FV Informatik ist das die StV Informatik) beschickt wird. Um zu klären, was es heißt, in der Opposition zu sein, wäre es vielleicht interessant, mal zu klären, was denn eine StV <abbr title="beziehungsweise">bzw.</abbr> FV überhaupt ist, was die nominellen Aufgaben sind und inwiefern es im Sommersemester 2015 vielleicht doch wieder wichtig sein könnte, die Vertreter_innen der Basisgruppe Informatik zu wählen.</p>
<h2>Forschung &#038; Lehre</h2>
<p>Nachdem hier weniger, die rechtlichen Grundlagen geklärt werden soll, also in welchem der relevanten Dokumente, was drinsteht (dafür gibt&#8217;s das Projekt <a title="Paragraphendiebin" href="https://paragraphen.diebin.at/">paragraphen.diebin.at</a>), werde ich darauf auch nicht näher eingehen, sondern nur mal grob umreißen, wie die Uni organisiert ist.</p>
<p>Oberflächlich lässt sich jedenfalls mal festsstellen, dass die Universität Wien gerne in den beiden Sphären Forschung &#038; Lehre gedacht wird, wobei die Grenzen auf Institutsebene oftmals verschwimmen. In der Lehre geht es um (Aus-)Bildung. Studierende können so Lehrveranstaltungen nach Studienplänen (Curricula) studieren und mit einem akademischen Grad (<abbr title="zum Beispiel">z.B.</abbr> Bachelor, Master, PhD, &#8230;) abschließen. Über die Forschungsseite kann ich noch nicht so viel reden, weil ich persönlich eher wenig Einblick habe (also z.B. wie Forschungsgelder vergeben werden). Nachdem das aber den Rahmen diesen Beitrags sprengen würde und es eigentlich um was anderes geht, spare ich diesen Teil mal aus&#8230;</p>
<p>Organisatorisch spiegelt sich diese Teilung im <a href="http://www.univie.ac.at/organisation/">Organisationsplan</a> der Universität Wien. Auf der einen Seite gibt es 15 Fakultäten und 4 Zentren, auf der anderen Seite 48 Studienprogrammleitungen (SPLs). Jedes Studium untersteht zumindest einer SPL. (So z.B. die Bachelorstudien Informatik bzw. Wirtschaftsinformatik der SPL 5 für Informatik und Wirtschaftsinformatik). Größere Fakultäten bestehen aus mehreren Instituten und mehrere SPLs sind an den Instituten angesiedelt.</p>
<p>Auf der Informatik ist die Sache einfacher. Hier gibt&#8217;s im wesentlichen nur 2 SPLs (SPL 5 und die SPL 44 fürs Doktoratsstudium) und seit paar Jahren keine Institute mehr sondern lediglich 12 Forschungsgruppen (was für Subeinheiten es gibt, wird zwischen Rektorat und Fakultäten in den jeweiligen <a href="http://rektorat.univie.ac.at/zielvereinbarungen/">Zielvereinbarungen</a> festgelegt).</p>
<h2>Monokratie</h2>
<p>Die Universität Wien hat sich in den letzten 15 Jahren ziemlich geändert. So gibt es einen systematischen Abbau von demokratischen Mitbestimmungsmöglichkeiten. So lässt sich die Uni Wien mittlerweile als neoliberal-transformiertes top-down-gemanagetes Unternehmen charakterisieren.</p>
<p>An der Spitze der Uni Wien steht ein ziemlich mächtiges Rektorat (welches die Uni leitet), ein eher schwacher Senat (der hauptsächlich bei studienrelevanten Sachen mitbestimmen kann) und mindestens zur Hälfte von der Politik beschickter Unirat (der z.B. den/die Rektor_in auswählt). Einzig im Senat sind Studis vertreten, aber auch nicht paritätisch. So stellt die Professor_innen-Kurie die Hälfte der Mitglieder, Studis und Mittelbau jeweils 4 und das allgemeine Universitätspersonal ist mit nur einer Stimme vertreten).</p>
<p>Auf Fakultätsebene sind kaum Mitbestimmungsmöglichkeiten der Studis vorhanden. So gibt&#8217;s nur als beratendes Gremium für den Dekan, der über fast alles alleine bestimmen kann, nur mindestens einmal im Semester eine Fakultätskonferenz.</p>
<p>Auf der Studienrichtungsebene gibt&#8217;s etwas mehr Möglichkeiten, sich bei der Studiengestaltung zumindest ein bisschen zu beteiligen. Zwar ist die Studienkonferenz auch nur ein beratendes Gremium für eine ziemlich mächtige Studienprogrammleitung, aber dafür gibt&#8217;s auf der Ebene auch Curriculare Arbeitsgruppen (in denen Studienpläne erarbeitet werden), Habilkommissionen (in denen über die Habilitation bestimmt wird) sowie Berufungsverfahren, in denen Studis vertreten sind.</p>
<h2>Vertretung der Studierenden</h2>
<p>Auch wenn die Mitbestimmungsmöglichkeiten für Studis für sich selbst schon etwas zu wünschen übrig lassen, wird das ganze auf Seiten der Hochschüler_innenschaft (<abbr title="Hochschüler_innenschaft an der Universität Wien">ÖH Uni Wien</abbr>) noch einmal konterkariert. So wird die StV und die Universitätsvertretung (UV) alle 2 Jahre gewählt. Auf UV-Ebene (die in diesem Beitrag nicht behandelt wird) treten Fraktionen als wahlwerbende Gruppen an, während auf der StV-Ebene Personen direkt gewählt werden.</p>
<p>Die StV Informatik besteht aus 5 Mandaten. Diese hat zumindest einmal im Semester eine StV-Sitzung auf der alle Mandatar_innen stimmberechtigt sind. Währenddessen bestimmt der/die Vorsitzende einer StV (bzw. in deren/dessen Abwesenheit deren/dessen Stellvertretung) mehr oder weniger im Alleingang (kann ja notfalls von der StV-Sitzung neugewählt werden, wenn sich eine Mehrheit finden lässt). Auf der FV läuft&#8217;s ähnlich ab, nur dass die FV nicht demokratisch gewählt, sondern von der StV beschickt wird.</p>
<p>Wie es sich für eine repräsentative Demokratie gehört, hört strukturell gesehen die Mitbestimmungsmöglichkeiten mit der Wahl einer Vertretung weitestgehend auf. <abbr title="Das heißt">D.h.</abbr> die StV bestimmt, wer in die Studienkonferenz, in Curriculare Arbeitsgruppen, Habil- oder Berufungskommissionen geschickt wird.</p>
<p>Die Basisgruppe Informatik hat von Juli 2005 bis Juni 2013 die StV bzw. FV gestellt und dabei versucht, die repräsentativ-demokratischen, also hierarchischen Vorgaben durch basisdemokratische Mitbestimmungsmöglichkeiten zu durchbrechen und alles gemeinsam im Konsens und nach gewissen Grundsätzen zu entscheiden. Letzteres werden wir wohl noch weiter probieren, aber nachdem wir grad nicht das StV-Zepter in der Hand halten, sondern wie anfangs erwähnt die Opposition stellen, sind wir auch nicht mehr im StV-Kammerl und haben auch kein StV-Budget mehr.</p>
<h2>Oppositionsarbeit?</h2>
<p>Was Opposition so bedeutet und warum eine starke Opposition wichtig sein kann für repräsentativ-demokratische Systeme, könnt ihr auf Seite 8 in der <a href="https://fsinf.at/t%C3%B3dos-die-andere-studierendenzeitung-03">dritten Ausgabe der Tódos</a> nachlesen.</p>
<p>Zur neuen StV / FV können wir leider noch nicht viel sagen, weil wir auch nicht unbedingt mehr mitbekommen können als andere. Mittlerweile ist jedenfalls die <a href="http://anonym.to/?http://infstv.univie.ac.at/infstv/">neue Website</a> online. Entgegen den Versprechungen der letzten StV-Sitzung sind die StV-Sitzungsprotokolle bisher noch nicht online gestellt worden, aber die Seite ist ja auch noch <em>in Bearbeitung</em>.</p>
<p>Dass die jetzige StV ganz <a href="https://www.facebook.com/basisgruppe.informatik/posts/581940428493847?comment_id=6275513&#038;offset=0&#038;total_comments=7">andere Töne</a> anschlägt, dürfte mittlerweile jedenfalls schon feststehen (ist auch am <a href="https://wiki.diebin.at/Sprachgebrauch">Sprachgebrauch</a> der neuen Website erkennbar)&#8230;</p>
<p>Im <a href="https://blog.diebin.at/1356/postapokalypse-jetzt" title="Postapokalypse JETZT!">vorletzten Blogeintrag</a> wurde versprochen, dass wir dranbleiben würden. Für mich wäre es aber schon auch wichtig(er) den sprichwörtlichen Wald nicht aus den Augen zu verlieren. Was die StV/FV (als gesetzlich eingerichtete Vertretung) macht (oder nicht macht) ist &#8211; so ärgerlich es auch sein mag &#8211; nämlich <abbr title="in my humble opinion">IMHO</abbr> nur sekundär.</p>
<p>Denn der Protest gegen rassistisches, sexistisches Verhalten von Lehrenden, das Reinreklamieren marginalisierter Thematiken und das Aufzeigen von Missständen, sowie das Anprangern gegen die Neoliberalisierung der Universitäten kann auch ohne in den dafür vorgesehenen Gremien vertreten zu sein weitergehen. Weshalb wir uns auch weiterhin engagieren, diebin.at weiterbetreiben und nicht einfach aufgeben werden. Wir bleiben widerständig und lassen uns nicht <a href="https://www.youtube.com/watch?v=UwE8dlRnsio">kaputtmachen</a>!</p>
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		<title>ÖH Wahlen 2013, und wie die /bin so dazu steht</title>
		<link>https://blog.diebin.at/1338/oh-wahlen-2013-und-wie-die-bin-so-dazu-steht</link>
		<pubDate>Thu, 09 May 2013 14:23:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[/bin - basisgruppe informatik]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Alternativen]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[FV]]></category>
		<category><![CDATA[ÖH]]></category>
		<category><![CDATA[ÖH-Wahl]]></category>
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		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie ihr inzwischen wohl alle mitbekommen haben dürftet stehen wieder mal ÖH-Wahlen ins Haus. Das heißt, wir alle dürfen wieder mal unsere Studivertreter*innen wählen. Naja, zumindest die Studienvertretung und die Universitätsverträtung. Die je nächsthöheren Ebenen (Fakultätsvertretung und Bundesvertretungen) dürfen wir<span class="ellipsis">&#8230;</span><div class="read-more"><a href="https://blog.diebin.at/1338/oh-wahlen-2013-und-wie-die-bin-so-dazu-steht">Read more &#8250;</a></div><!-- end of .read-more -->]]></description>
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<p lang="de-DE">Wie ihr inzwischen wohl alle mitbekommen haben dürftet stehen wieder mal ÖH-Wahlen ins Haus. Das heißt, wir alle dürfen wieder mal unsere Studivertreter*innen wählen. Naja, zumindest die Studienvertretung und die Universitätsverträtung. Die je nächsthöheren Ebenen (Fakultätsvertretung und Bundesvertretungen) dürfen wir seit 2004 gar nicht mehr direkt wählen – sie werden von den anderne beiden Ebenen entsandt. Mensch kann das durchaus als Demokratieabbau verstehen.</p>
<p lang="de-DE">Aber, wenn wir schon bei der Demokratie sind: kommt ihr euch nicht auch ein bisschen verarscht vor wenn ihr alle zwei Jahre mal irgendwo ein Kreuz machen könnt und sich dadurch alles zum Besseren wenden soll? Wieso also nicht Demokratie tatsächlich wagen und partizipativere, inklusivere Modelle entwickeln, die den Interessen der Menschen gerechter werden? Gerade als Informatiker*innen dürfte uns das gar nicht so abwegig erscheinen. Dass User Involvement oder gar Participatory Design zur besseren Technologien führt (das heißt besser für jene die davon betroffen sind) ist ja inzwischen schon ein alter Hut.</p>
<p lang="de-DE"><a href="https://blog.diebin.at/wp-content/uploads/2013/05/a-wahl.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-1339" alt="Kritischer Wahlhinweis" src="https://blog.diebin.at/wp-content/uploads/2013/05/a-wahl.png" width="430" height="90" srcset="https://blog.diebin.at/wp-content/uploads/2013/05/a-wahl.png 430w, https://blog.diebin.at/wp-content/uploads/2013/05/a-wahl-300x62.png 300w" sizes="(max-width: 430px) 100vw, 430px" /></a>Nun, um genau das auch im sozialen, politischen Miteinander zu entwickeln wurde von einigen Leuten 2005 die <i>/bin – basisgruppe informatik</i> gegründet und stellte seitdem auch die <i>Studien- &amp; Fakultätsvertretung der Informatik</i>. Das heißt, dass auch alle zwei Jahre bis zu 10 Leute gefunden wurden (5 für die Studienvertretung, 5 für die Fakultätsvertretung), die offiziell als Vertreter*innen kandidieren, sich aber dadurch nicht als wichtiger empfinden als alle anderen Beteiligten. Entscheidungen werden in diesem Modell also nicht von ein paar gewählten getroffen, sondern in einem gemeinsamen offenen Prozess. Zumeist gibt es dazu so etwas wie ein Plenum, generell haben wir aber seit 2005 immer wieder verschiedene Modelle probiert und versucht uns hier weiterzuentwickeln.</p>
<p lang="de-DE"><strong>Also wie jetzt &#8211; doch wählen?</strong></p>
<p lang="de-DE">Ja, denn wir wollen auch genau das in Zukunft tun: partizipative Demokratie weiterentwickeln, hier am konkreten Beispiel der <i>Studien- &amp; Fakultätsvertretung Informatik</i>. Daher kandidieren auch folgende fünf Personen mit dem expliziten Hinweis, dass sie weiterhin einen basisdemokratischen Organisationsprozess und die /bin als Entwicklungsraum dafür unterstützen:</p>
<ul>
<li><strong>Polzer Michelle</strong></li>
<li><strong>Würcher Corina</strong></li>
<li><strong>Melmuk Stefan</strong></li>
<li><strong>Grüner Georg Josef</strong></li>
<li><strong>Kraft Fabian</strong></li>
</ul>
<p lang="de-DE">Diesmal treten auch drei Gegenkandidat*innen an, die teilweise über die letzten Jahre selbst in der /bin waren. Wir haben versucht von Ihnen auch eine Stellungnahme einzuholen wieso und ob sie die /bin denn gar nicht mehr unterstützen wollen. Allerdings haben wir hier bislang keine Antworten bekommen. Wir können nur aus den Plenumsdiskussionen der letzten Monate schließen, dass ihnen so offene Diskussionen zu mühsam sind und sie lieber alleine entscheiden wollen. Studis sollen zwar weiterhin Vorschläge einbringen können, aber letztendlich sind halt doch die gewählten Mandatar*innen zuständig. Ja, auch das kann wohl als Demokratieabbau verstanden werden. Rechtlich ist aber genau das möglich und auch vorgesehen.</p>
<p lang="de-DE">Trotz aller Kritik and repräsentativer Demokratie (gegenüber einer partizipativen Demokratie) wollen wir euch daher empfehlen kommende Woche von Dienstag bis Donnerstag (14. &#8211; 16. Mai 2013) die oben genannten Kandidat*innen der /bin zu wählen. Nur so ist auch weiterhin ein offener Beteiligungsprozess aller am Informatikstudium Interessierten gewährleistet.</p>
<p lang="de-DE"><strong>Kritik und Eigeninitiative</strong></p>
<p lang="de-DE">Letztendlich wollen wir aber dazu aufrufen doch selber aktiv zu werden. Startet Initiativen und Projekte, nehmt nicht alles unhinterfragt hin was euch irgendwelche Autoritäten (Lehrende, Unibürokrat*innen, Politiker*innen, etc.) weißmachen wollen. Klar haben die oft einen nützlichen Erfahrungsschatz, den wollen wir auch gar nicht schmähen. Allerdings sollte es allen selbst ermöglicht werden sich ihr Wissen frei anzueignen. Menschliche Bedürfnisse sollten nicht starren Bürokratien und rigiden Lehrplänen nachgereiht werden, nur weil manche Meinen dass <i>Informatik</i> halt genau so und so ausschauen muss. Demokratie kann also nicht beim Kreuzchenmachen aufhören, Demokratie ist ein Prozess, der letzten Endes zu Herrschaftsabbau und Mitbestimmung aller führen muss. Das kann ein repräsentatives Wahlsystem alleine nicht erfüllen. Und doch wird es uns ständig und überall so eingetrichtert.</p>
<p lang="de-DE">Wenn ihr euch dennoch nicht ganz so sicher seit empfehlen wir aber auch: drückt euren Unmut aus, wählt ungültig! Als Hinweis, wenn ihr nun ungültig bzw. basisdemokratisch wählen wollt: es empfiehlt sich immer mehr Gruppen/KandidatInnen zu wählen als möglich, denn bei leeren Wahlzetteln wird gerne beim Auszählen irgendwo ein Kreuz dazugeschmuggelt und so eine Stimme erschlichen.</p>
<p lang="de-DE">Und behaltet im Hinterkopf: Wenn Wahlen was ändern würden, wären sie verboten!</p>
<p lang="de-DE">Engagiert euch selbst. Kommt auch gerne mal bei einem <a href="https://wiki.diebin.at/Plenum">Plenum</a> vorbei. Oder startet einfach eine Arbeitsgruppe, eine selbstorganisierte Lehrveranstaltung, ein gemeinsames Frühstück, was auch immer euch sonst noch so einfällt. Einige Anregungen könnt ihr ja auch aus der Liste jener Sachen nehmen die wir seit 2005 immer wieder mal gemacht haben: <a href="https://wiki.diebin.at/Die_/bin#Was_wir_tun.3F">Was wir tun</a>.</p>
<p lang="de-DE">Weitere kritische Infos zu Wahlen und repräsentativer versus partizipativer Demokratie:</p>
<ul>
<li>Andere basisdemokratische Studivertretungen: <a href="https://www.basisgruppen.at/">https://www.basisgruppen.at</a></li>
<li><a href="https://tutpro.diebin.at/index.php/KO_Juni_2011/Basisdemokratie-Texte">Textsammlung zu Basisdemokratie</a> des <a href="https://tutpro.diebin.at/">Unabhängigen Tutoriumsprojekts</a></li>
</ul>
<p>Infos zur /bin:</p>
<ul>
<li><a href="https://wiki.diebin.at/Die_/bin">Wer ist die /bin?</a> Und was tut sie seit 2005?</li>
<li>Da wir im Gegensatz zu unseren Gegenkandidat*innen auch offen und transparent arbeiten können bei uns auch jederzeit alle <a href="https://wiki.diebin.at/Kategorie:Plena">Entscheidungen in unserem öffentlichen Wiki nachgelesen</a> werden.</li>
<li>Was ist eigentlich so ein offenes Plenum? → <a href="https://wiki.diebin.at/HowTo_/bin/plenum">HowTo /bin/plenum</a></li>
</ul>
<p><strong>Und wo kann ich da jetzt wählen gehen?</strong></p>
<p>Alle auf der Informatik wahlberechtigten können ihre Stimme für die Studienvertretung Informatik im Wahllokal in der Medienlounge im Erdgeschoß der Währingerstraße 29 abgeben. Die Öffungszeiten:</p>
<ul>
<li>Di., 14. Mai: 10 bis 18 Uhr</li>
<li>Mi., 15. Mai: 10 bis 20 Uhr</li>
<li>Do., 16. Mai: 9 bis 15 Uhr</li>
</ul>
<p>Wahlberechtigt für die StV Informatik sind übrigens alle jene, die für eines der verschiedenen Informatik-Studien inskribiert sind (auch Lehramt). Das gilt allerdings nur, wenn der ÖH-Beitrag bzw. die Studiengebühren bis zum 27. März eingezahlt wurden. Anzumerken ist auch noch, dass Nicht-EWR-Staatsbürger*innen zwar wählen dürfen sich aber nicht wählen lassen dürfen. Das ist leider der rassistischen Gesetzgebung des Österreichischen Staates geschuldet. Zumindest machen es aber basisdemokratische Strukturen auch für Nicht-EWR-Bürger*innen möglich sich gleichberechtigt mit allen anderen Interessierten einzubringen.</p>
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