<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Freiraum &#8211; /bin &#8211; basisgruppe informatik</title>
	<atom:link href="https://blog.diebin.at/tag/freiraum/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://blog.diebin.at</link>
	<description>Infos, News und Updates der basisgruppe informatik</description>
	<lastBuildDate>Tue, 06 Mar 2018 15:38:47 +0000</lastBuildDate>
	<language>en-US</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=4.9.4</generator>
	<item>
		<title>Freiheit nehmen im Cyberspace. #1: Vorsätze</title>
		<link>https://blog.diebin.at/1484/freiheit-nehmen-im-cyberspace-1-vorsatze</link>
		<pubDate>Sun, 12 Jan 2014 13:40:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andyka]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Freiheit nehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstorganisation]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://blog.diebin.at/?p=1484</guid>
		<description><![CDATA[Einer meiner Vorsätze 2014 ist, Kontrolle über die digitalen Werkzeuge zu bekommen, die ich im täglichen Leben verwende, also: meine Gadgets (PC,Smartphone,Netzwerke). Und über die Gewohnheiten im Netz. Der Jänner ist der Monat, wo man sich an die Vorsätze vom<span class="ellipsis">&#8230;</span><div class="read-more"><a href="https://blog.diebin.at/1484/freiheit-nehmen-im-cyberspace-1-vorsatze">Read more &#8250;</a></div><!-- end of .read-more -->]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://blog.diebin.at/wp-content/uploads/2014/01/freiheit_nehmen.jpg"><img class="aligncenter  wp-image-1485" alt="freiheit_nehmen" src="https://blog.diebin.at/wp-content/uploads/2014/01/freiheit_nehmen-e1389532647565-768x1024.jpg" width="199" height="265" srcset="https://blog.diebin.at/wp-content/uploads/2014/01/freiheit_nehmen-e1389532647565-768x1024.jpg 768w, https://blog.diebin.at/wp-content/uploads/2014/01/freiheit_nehmen-e1389532647565-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 199px) 100vw, 199px" /></a></p>
<p>Einer meiner Vorsätze 2014 ist, Kontrolle über die digitalen Werkzeuge zu bekommen, die ich im täglichen Leben verwende, also: meine Gadgets (PC,Smartphone,Netzwerke). Und über die Gewohnheiten im Netz. Der Jänner ist der Monat, wo man sich an die Vorsätze vom Jahreswechsel noch erinnert und guten Willen zeigen möchte. Noch dazu bekam ich diese Woche endlich das <a href="http://www.fairphone.com/">Fairphone</a> zugeschickt, das mit seinem &#8220;You together with 10,185 other people helped make Fairphone possible&#8221;, aufgedruckt an der Innenseite der Akku-Abdeckung, an mein Verantwortungsgefühl appeliert hat, vor allem weil Fairphone eher ein Symbol als eine Tatsache ist. Mehr zum Fairphone ein anderes mal, jetzt erstmal generell:</p>
<p><span id="more-1484"></span></p>
<p><strong>In den Wolken&#8230;.</strong></p>
<p>Viele meiner Freundinnen und ich haben sich lange genug von den gratis-Angeboten großer Anbieter verführen lassen. Und tatsächlich ist es praktisch, seine Dokumente auf der Dropbox zu sichern, damit sie auf allen Geräten zur Verfügung stehen. Es zerstreut die Zeit, wenn man durch Facebook im ständigen Austausch mit FreundInnen und Bekannten und gar-nicht-so-bekannten ist, über das was einem gerade bewegt, oder das, was plötzlich im Feed aufpoppt, von blutigen Szenerien aus Syrien, zu Babyphotos, zu Wechsel im Beziehungsstatus, zum massenhaften Aussenden nahezu gleich klingender Geburtstagsglückwünsche. Ihr merkt den polemischer werdenden Unterton beim Aufzählen? Lassen wir mal beiseite, dass in solchen Plattformen Jade und Plastik wüst zusammengemischt sind, denn den Plattformen ist technisch und organisatorisch nahezu egal, welcher Content wie veröffentlicht wird. Jede Kommunikation enthält einen Beziehungsaspekt und einen Sachaspekt, weiß man aus der Kommunikationstheorie à la Watzlawick. Der Unterschied wird in der Kommunikation unter Abwesenden jedoch nivelliert, und dann neu aufgemacht, da man nur über Artefakte kommunizieren kann. Oder anders gesagt: Relevant ist zunächst die Unterscheidung von Inhalt und Adressat. Der Inhalt wird verschlagwortet, die Adressaten als Graphen visualisiert. Beides wird kombiniert und in Zielgruppen zusammengefasst. &#8220;Jungfrau (40), männlich, sucht…&#8221; ist eine Zielgruppe, Matrix-Fans eine andere, dann Leute die über Rotwein reden und gern Hüte tragen, einen Link auf Heise posten, usw. Jede noch so belanglose Nachricht erhält Bedeutung dadurch, dass sie ein Bedürfnis signalisiert, oder zumindest werden die Daten so aufbereitet, dass man ein Bedürfnis findet. Das Bedürfnis wird Firmen gezeigt. Das Angebot ist: &#8220;Wollt ihr nicht speziell den Matrix-Fans eure schwarzen Ledermäntel, und den 40-jährigen Jungfrauen eure Schuhe mit Charme anbieten?&#8221; So können Firmen nahezu instantan auf Wechsel der Bedürfnislage, der Geschmäcker, etc. reagieren, um den Warenverkehr anzukurbeln.</p>
<p><strong>Stabilität durch Irritation<br />
</strong></p>
<p>Die Gleichgültigkeit der Plattformen hat auch positive Seiten: Sie macht Diskussionen halb-öffentlich, die früher und auch heute noch in kleineren Stammtisch-Kreisen oder im häuslichen Umfeld der Familie stattfinden. Intransparenz und Unmöglichkeit, seinen Bedürfnissen Ausdruck zu verleihen war ja eine Kritik, die mit dem Slogan &#8220;Das Private ist politisch&#8221; angesprochen wurde. Man braucht keinen Filter durch Stellvertreterinnen, sondern lässt seinen Gedanken instantan, unmittelbar, direkt seinen Lauf, und gibt damit allen eine Stimme, auch denen, die nicht so organisiert sind, nicht über die Expertise, die Zeit, das Geld, und die Geduld verfügen, eine Organisation aufzubauen (vorausgesetzt, die haben Zugang zum Internet).</p>
<p>Doch wenn der Geheimdienst und der Heimatschutz und verschiedenste Firmen mithören, ist das Private tatsächlich politisch geworden &#8211; und ökonomisch schon lange. Es ist als ob die Mini-Proteste (die Frustrationen denen man mit Hilfe von Statusmeldungen Ausdruck verleiht), die Asymmetrie von Organisation und Menschen nur noch mehr stabilisieren. Das System immunisiert sich, weil jede kleine Nachricht eine Ankündigung für etwas Größeres ist, das man durch Gegensteuern schon im Keim ersticken kann. &#8220;Und alles was kommt, damit kommen sie auch noch klar&#8221;, singt Maike Rosa Vogel in &#8220;Faule Menschen&#8221;. Nur global gesehen ändert sich nichts, wir steuern der nächsten Katastrophe zu, um es mal dramatisch auszudrücken.</p>
<p>Es ist gar nicht so schlecht, taktisch statt strategisch zu handeln, sich weiterwurschteln, anstatt einen Plan zu entwickeln, könnte man einwenden. Immerhin sind die globalen Interaktionen so verflochten, dass der Zweck einer guten Intention leicht durch eine Reihe von Nebenwirkungen in Frage gestellt wird.</p>
<p>Deshalb, sagen andere, ist es Zeit, die Anzahl der Interaktionen einzuschränken und erstmal eine lokale Community zu bilden, die funktioniert. Für die überschaubare Community lassen sich dann konkrete Pläne und Strategien ausarbeiten, die später in anderen Bereichen angewendet werden können, sich weiterentwickeln usw.</p>
<p>&#8220;Nur ist das nicht ein Schritt zurück?&#8221;, kann man einwenden. &#8220;Hatten wir das nicht schon?&#8221; Die lokalen Communities, so wie die Nationalstaaten, die sich abkapseln, um für sich das Beste herauszuholen. Damit entsteht eine Dynamik der Konkurrenz und manchmal des Chauvinismus, die dann, weil man nicht ohne die anderen kann, es aber nicht so direkt sagen darf, in komplizierte implizite Verflechtungen umkippt, die niemand mehr versteht, und die Individuen zu dem Kontrollverlust führen, den ich beklage.</p>
<p><strong>Freiheit nimmt man sich</strong></p>
<p>Mein Versuch in der Blogserie, die in diesem Artikel eingeleitet wird, möchte einen Gedanken aufgreifen, der von &#8220;Jaques Ranciere &#8211; Der unwissende Lehrmeister. Fünf Lektionen über die intellektuelle Emanzipation&#8221; inspiriert ist:</p>
<p>Organisationen, die Ungleichheit herstellen wird es immer geben. Wir brauchen uns gar nicht die Illusion machen, dass eine Gesellschaft, die von den Individuen fordert, die Ungleichheit zu reduzieren,  zu gleichberechtigten und intelligenten Partnern führt. Im Gegenteil: Eine &#8220;Gesellschaft der Gleichheit&#8221; führt zu Ungleichheit der Individuen. Vor der Plattform sind alle User gleich, gleich dumm nämlich, und untereinander beanstanden sie die Dummheit der jeweils anderen. Und was ist das Resultat? Sich aufschaukelnde Massenphänomene, Memes bestehend aus Katzenbildern &#8211; Nachrichten, die sich wie Billardkugeln verhalten und Kettenreaktionen erzeugen. &#8220;Man hat keine Vernunft von der gesellschafltichen Gesamtheit zu erwarten&#8221;. Das setzt der Idee von der Schwarmintelligenz und Gamification Grenzen, die nur auf Anziehung und Abstoßung basiert. Gesetze der sozialen Schwerkraft, könnte man sagen.  Es macht jedoch keinen Sinn, sich zu beklagen, die oben genannten Phänomene gehören zu unserer Zeit.</p>
<p>Genauso bei der Frage der Überwachung. Anstatt uns zu beklagen, so wie etwa die beiden Petitionen gegen Überwachung, von Akademikerinnen und Schriftstellerinnen unterschrieben (siehe <a href="https://www.change.org/de/Petitionen/die-demokratie-verteidigen-im-digitalen-zeitalter">Change.org</a> und <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/aufruf-wissenschaftler-gegen-ueberwachung-a-941705.html">Spiegel</a>), springen wir freiwillig in den Wahnsinn rein, lernen seine Sprache, und diskutieren aufmerksam die Probleme die wir haben.  Es geht nicht um die <em>Forderung nach</em> Gleichheit, nach Demokratischen Verhältnissen, sondern um die <em>Annahme der Gleichheit</em>, die ich in konkreten Situationen praktiziere. Ich nehme an, dass die Menschen, denen ich durch die verschiedenen Rollen des gesellschaftlichen Lebens in Ungleichheit begegne, prinzipiell gleich sind.</p>
<p>Oder um es kurz zu sagen: Es geht darum, dass wir uns selbst und gegenseitig mehr zutrauen. Wir sind beherrscht von dem Gedanken übermächtiger Wolken und Datensammlungen, von verstrickten Netzwerken, die da draußen sind und unsere Kommunikation ordnen. Dabei sollten wir sie selbst ordnen. Ich möchte das in der do-it-yourself-Manier versuchen. OK, ich sehe ein, dass ich abhängig bin von der herrschenden Ordnung, doch nur insofern, indem ich mit ihrer Hilfe, an dem von ihr zugeordneten Platz, die Aufmerksamkeit für Gelegenheiten schärfe, mein Leben in die eigene Hand zu nehmen. Anstatt mir durch die kleinen Verlockungen gesellschaftlicher Ordnungen meine Umlaufbahn, meinen Zeitablauf, diktieren zu lassen, geht es darum, die Ordnung, die Cloud, die Gadgets, die Webapplikationen, die Datenaggregation zu verwenden, um in meiner Umlaufbahn zu drehen, in Auseinandersetzung mit den Umlaufbahnen anderer. Es geht nicht primär darum, eine Organisation zu schaffen und Prozesse einzusetzen, um die asymmetrisch verteilte Macht und Risiken neu aufzuteilen, sondern darum, sich selbst in dieser Asymmetrie Möglichkeiten freizuspielen und andere in diesem Spiel zu inspirieren (was dann zu einer Neuaufteilung führen kann). Freiheit muss man sich nehmen, sie in Auseinandersetzung gewinnen. Sie ist kein Service der Gesellschaft, nicht etwas, das wir fordern können. Sie benötigt die Bemühung und Aufmerksamkeit der Einzelnen, manifestiert sich in Werken, und möchte von anderen erraten und verifiziert werden. Und sie ist flüchtig, entschwindet den Organisationen durch Netze hindurch, findet erstaunliche Orte um zu gedeihen.</p>
<p>Demnächst mehr hands-on Beiträge.</p>
]]></content:encoded>
			</item>
		<item>
		<title>Postapokalypse JETZT!</title>
		<link>https://blog.diebin.at/1356/postapokalypse-jetzt</link>
		<pubDate>Mon, 01 Jul 2013 19:38:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andyka]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[bildungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Fakultät Informatik]]></category>
		<category><![CDATA[Freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[kritische informatik]]></category>
		<category><![CDATA[politix]]></category>
		<category><![CDATA[Unipolitik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://blog.diebin.at/?p=1356</guid>
		<description><![CDATA[Wir schreiben das Zeitalter der Postapokalypse. Dies sind die Abenteuer des neuen /bin Kollektivs, das sich nach der letzten ÖH-Wahl durch die unendlichen Engen der sterilen Gebäude, Brandschutzverordnungen, fixierten Semesterplänen und intransparenten Meetings neu formiert, um spannende Projekte zu entdecken.<span class="ellipsis">&#8230;</span><div class="read-more"><a href="https://blog.diebin.at/1356/postapokalypse-jetzt">Read more &#8250;</a></div><!-- end of .read-more -->]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div></div>
<div></div>
<div></div>
<div><a href="https://blog.diebin.at/wp-content/uploads/2013/07/short_RUIN_2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1358" alt="short_RUIN_2" src="https://blog.diebin.at/wp-content/uploads/2013/07/short_RUIN_2.jpg" width="720" height="372" srcset="https://blog.diebin.at/wp-content/uploads/2013/07/short_RUIN_2.jpg 720w, https://blog.diebin.at/wp-content/uploads/2013/07/short_RUIN_2-300x155.jpg 300w, https://blog.diebin.at/wp-content/uploads/2013/07/short_RUIN_2-500x258.jpg 500w" sizes="(max-width: 720px) 100vw, 720px" /></a></div>
<div></div>
<div id="magicdomid4" style="text-align: left;"></div>
<div style="text-align: left;"><strong>Wir schreiben das Zeitalter der Postapokalypse.</strong> Dies sind die Abenteuer des neuen /bin Kollektivs, das sich nach der letzten ÖH-Wahl durch die unendlichen Engen der sterilen Gebäude, Brandschutzverordnungen, fixierten Semesterplänen und intransparenten Meetings neu formiert, um spannende Projekte zu entdecken. Es schrammt dabei an Dystopien vorbei, die selbst unsere tapfere Mafalda erschaudern. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/2.4/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></div>
<div id="magicdomid5"></div>
<p></p>
<div><span id="more-1356"></span></div>
<div id="magicdomid7"></div>
<div id="magicdomid938">Dies ist eine Stellungnahme und ein Ausblick. Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, wurde die /bin bei der ÖH Wahl gewissermaßen abgewählt. Ab heute (1. Juli 2013) werden nur mehr zwei der 5 Mandatar*innen in der Studienvertretung Informatik aus der /bin kommen.  Wie die anderen drei agieren werden, und inwieweit sich da auch &#8220;ganz  normale Inforatikstudis&#8221; und sonstwie Interessierte einbringen können werden, wird sich zeigen. Zwei der drei Kandidat*innen, die anscheinend nicht (mehr) nach offenen, inklusiven und basisdemokratischen Prinzipien arbeiten wollen sind Mariana Melinte und Stephanie Urbanczyk. Beide waren bislang mehr oder weniger in der /bin aktiv und waren bereits über die letzten 2 Jahre Mandatarinnen in der Studienvertretung bzw. der Fakultätsvertretung.</div>
<div id="magicdomid9"></div>
<div></div>
<div id="magicdomid884">Der Vertrauensvorschuss, den viele in der /bin Mimi und Steffi gegeben haben, wurde enttäuscht. Wissen über die Prozesse in der Hochschulpolitik, über Budgetverwaltung, etc wurden in Workshops und Gesprächen der /bin aufgebaut. Wir haben Zeit investiert, und anstatt dass sich Mimi und Steffi (gern auch kritisch) einbringen, möchten sie nun mit Hong ihr eigenes Ding machen, und denken sie können es nun besser machen. Wir werden sehen, was passiert und inwieweit &#8211; abgesehen von den gewählten StudienvertreterInnen &#8211; noch andere Leute die Möglichkeit haben, sich einzubringen, doch wir sind auf Basis unserer Erfahrungen mit Mimi und Steffi eher skeptisch.</div>
<div id="magicdomid11"></div>
<p></p>
<div id="magicdomid12">Trotzdem sind wir daran interessiert, dass Studienvertretung passiert. Einigen in der /bin ist es wichtig, in Gremien zum Beispiel zur Gestaltung des Studienplans präsent zu sein und dort Themen einzubringen, die in offenen Arbeitsgruppentreffen diskutiert wurden. Wir möchten das Vorgehen und die Transparenz der neuen Studienvertretung beobachten und auch einfordern.</div>
<div id="magicdomid13"></div>
<p></p>
<div id="magicdomid955">Wir wollen euch überzeugen, wie wichtig offene (Arbeits)gruppen für die Fähigkeit junger Menschen sind, sich selbst zu organisieren und gestaltend auf Vorgaben einzuwirken. Die /bin wollte stets ein Ort sein, in dem wir Vorgaben &#8211; trotz vorgesetzter Deadlines, Studieninhalte, Prüfungsstress, Richtlinien &#8211; nicht um jeden Preis stehen lassen. Es gehört zum akademischen Lernprozess auf Distanz zu Vorgaben zu gehen, und sie ggf. in Frage zu stellen. Wie geht mensch damit um? Wer macht eigentlich die Vorgaben? Was waren die Überlegungen, diese Vorgaben zu setzen? Was machen Vorgaben mit den Menschen, die ihnen ausgesetzt sind?</div>
<div id="magicdomid15"></div>
<p></p>
<div id="magicdomid16">Das sind Fragen, die nicht notwendigerweise für die /bin sprechen &#8211; mensch kanns auch anders und neu angehen, vielleicht ist das sogar erfrischend. ABER: Wir sind überzeugt:</div>
<p></p>
<ul>
<li>Die Mitgestaltung von Studienbedingungen soll so barrierefrei wie möglich sein.</li>
<li>Ein Studium ist keine bedingungslose Unterwerfung unter etablierte Mehrheiten, auch wenn stabile Mehrheiten zur Orientierung sinnvoll sein können.</li>
<li>Und konkret für das Informatikstudium: Neben Programmierkenntnissen, Bestimmung algorithmischer Komplexität, Modellierung von Modellen oder Softwareentwicklungsmethoden und Spieltheorie gehören auch Fragen wie zum Beispiel folgende dazu: Was machen technische Vorgaben mit Menschen? Was machen Menschen mit Technik? Was tun, wenn Überwachungssoftware außer Kontrolle gerät? Wenn die Komplexität unserer technischen Systeme unsere Beurteilungsfähigkeit übersteigt? Günther Anders&#8217; Satz aus dem Buch &#8220;<a href="http://www.diogenes.ch/leser/katalog/a-z/z/9783257241662/buch">Zerstörung unserer Zukunft</a>&#8221; der nach Fukushima oft auf Atomkraftwerke bezogen wurde, passt auch auf globale Computer- oder Finanznetzwerke: „Wie verstörte Saurier lungern wir inmitten unserer Geräte herum“. Unsere&#8221;Werkzeuge&#8221; übersteigen das konkrete Verständnis und erhalten gewissermaßen ein Eigenleben, auf das wir nicht verzichten wollen, das uns andererseits aber ebenso (ver)formt. Kurz gesagt: Es gehört zu unserem Verständnis eines professionellen Informatikstudiums, uns mit Technikfolgen auf Menschen zu beschäftigen.</li>
</ul>
<div id="magicdomid20"></div>
<p></p>
<div id="magicdomid959">In diesem Sinne möchte die /bin also arbeiten. Ihr fragt euch vielleicht: Wie solls nun weitergehen? Tja, genau das versuchen wir auch rauszufinden. Jedenfalls wollen wir inhaltlich weiterarbeiten und werden uns weiterhin treffen. Inwieweit wir auch noch Studienvertretungs-Arbeit machen bzw. unterstützen können, hängt davon ab wie Mimi, Steffi und Hong agieren werden, und ob ihr, die ihr das lest, uns bei diesen postapokalyptischen Abenteuern unterstützt. Wenn du interessiert bist mitzumachen schreib uns einfach eine Mail an bagru (ät) diebin.at.</div>
<div id="magicdomid560"></div>
<p></p>
<div id="magicdomid25">Cheers,</div>
<div id="magicdomid26">die/bin</div>
]]></content:encoded>
			</item>
		<item>
		<title>Queer Geeks Vienna Treffen am 17. Mai 2013</title>
		<link>https://blog.diebin.at/1349/queer-geeks-vienna-treffen-am-17-mai-2013</link>
		<pubDate>Wed, 15 May 2013 17:54:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jackie Quing of Thieves]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzfeminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[antisexismus]]></category>
		<category><![CDATA[awesomeness]]></category>
		<category><![CDATA[Freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[geeks & freaks]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterforschung]]></category>
		<category><![CDATA[kritische informatik]]></category>
		<category><![CDATA[queer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://blog.diebin.at/?p=1349</guid>
		<description><![CDATA[Bereits zweimal gab es auch in Wien ein Queer Geeks Treffen, inspiriert von den monatlichen Zusammentreffen Berliner Queer Geeks and Naughty Nerds. Nun ist in Wien auch das dritte Queer Geeks Treffen angesagt, und zwar am Freitag, 17. Mai 2013<span class="ellipsis">&#8230;</span><div class="read-more"><a href="https://blog.diebin.at/1349/queer-geeks-vienna-treffen-am-17-mai-2013">Read more &#8250;</a></div><!-- end of .read-more -->]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://blog.diebin.at/wp-content/uploads/2012/04/mafalda_pink.png"><img class=" wp-image-796 alignright" alt="mafalda_pink" src="https://blog.diebin.at/wp-content/uploads/2012/04/mafalda_pink.png" width="160" height="226" srcset="https://blog.diebin.at/wp-content/uploads/2012/04/mafalda_pink.png 266w, https://blog.diebin.at/wp-content/uploads/2012/04/mafalda_pink-211x300.png 211w" sizes="(max-width: 160px) 100vw, 160px" /></a>Bereits zweimal gab es auch in Wien ein Queer Geeks Treffen, inspiriert von den monatlichen Zusammentreffen Berliner <a href="http://queergeeks.de/">Queer Geeks and Naughty Nerds</a>. Nun ist in Wien auch das dritte Queer Geeks Treffen angesagt, und zwar am Freitag, 17. Mai 2013 ab 20 Uhr im <a href="http://mareaaltawien.blogspot.co.at/">Marea Alta</a> in der Gumpendorferstraße 28. Alle queeren Nerds und Geeks als auch deren Freund*innen (auch wenn nicht ganz so queer) sind herzlich eingeladen.</p>
<p style="text-align: center;">Generell könnt ihr über zukünftige Queer Geeks Treffen in Wien auf <a href="http://queergeeks.at">http://queergeeks.at</a> informiert bleiben. Wie es aussieht wirds jetzt regelmäßiger. Teilmengen der /bin sind auch dort zu treffen <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/2.4/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><a href="https://blog.diebin.at/wp-content/uploads/2013/05/BoyOrGirl-Never.png"><img class="aligncenter  wp-image-1350" alt="BoyOrGirl-Never" src="https://blog.diebin.at/wp-content/uploads/2013/05/BoyOrGirl-Never.png" width="631" height="446" srcset="https://blog.diebin.at/wp-content/uploads/2013/05/BoyOrGirl-Never.png 1052w, https://blog.diebin.at/wp-content/uploads/2013/05/BoyOrGirl-Never-300x212.png 300w, https://blog.diebin.at/wp-content/uploads/2013/05/BoyOrGirl-Never-1024x724.png 1024w, https://blog.diebin.at/wp-content/uploads/2013/05/BoyOrGirl-Never-500x353.png 500w" sizes="(max-width: 631px) 100vw, 631px" /></a></p>
]]></content:encoded>
			</item>
		<item>
		<title>Seminar für Erstemestrigentutor*innen geplant</title>
		<link>https://blog.diebin.at/873/seminar-fur-erstemestrigentutorinnen-geplant</link>
		<pubDate>Mon, 04 Jun 2012 08:42:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jackie Quing of Thieves]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Bekanntmachungen]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[kritische informatik]]></category>
		<category><![CDATA[mentoring]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[service]]></category>
		<category><![CDATA[tutorium]]></category>
		<category><![CDATA[Tutoriumsprojekt]]></category>
		<category><![CDATA[weiterbildung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://www.diebin.at/?p=873</guid>
		<description><![CDATA[Im kommenden Wintersemester wollen wir kritische, lustige, absurde, oder sonst wie aus der Reihe tanzende Erstsemestrigentutorien und Kaffeekränzchens, Workshops und Themengruppen organisieren. Sinn dahinter ist es, Informatik-Studierende und -Interessierte zu vernetzen, Austauschmöglichkeiten zu schaffen und gegen die oft verspürte Vereinzelung<span class="ellipsis">&#8230;</span><div class="read-more"><a href="https://blog.diebin.at/873/seminar-fur-erstemestrigentutorinnen-geplant">Read more &#8250;</a></div><!-- end of .read-more -->]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Im kommenden Wintersemester wollen wir kritische, lustige, absurde, oder sonst wie aus der Reihe tanzende Erstsemestrigentutorien und Kaffeekränzchens, Workshops und Themengruppen organisieren. Sinn dahinter ist es, Informatik-Studierende und -Interessierte zu vernetzen, Austauschmöglichkeiten zu schaffen und gegen die oft verspürte Vereinzelung im Studium anzugehen. Dazu sollen auch erfahrenere Studierende jüngeren Studierenden (vor allem auch Erstsemestrigen) eine Begleitung bieten. Ziel ist letzlich die Hilfe zur Selbsthilfe und die Förderung von Selbstorganisation im Studium und an der Informatik.</p>
<p><img class="alignleft" title="TutPro-Logo" src="https://tutpro.diebin.at/images/tutpro-logo.jpg" alt="" width="150" height="150" />Die Erstsemestrigentutorien stehen in der Tradition des <a href="https://tutpro.diebin.at">Unabhängigen Tutoriumsprojekts</a>, das sich bundesweit seit den 1970er Jahren kritisch und selbstorganisiert mit Uni, Bildung und konkreten Fachrichtungen auseinandersetzt. Inzwischen gibt es aber auch an der Informatik ein Mentoringprojekt. Gewisse Ähnlichkeiten zu den Erstsemestrigentutorien sind nicht zufällig. So wurden die Mentoringprojekte an der Uni Wien im Hinblick auf Erfharungen aus dem Tutoriumsprojekt entwickelt. Der kreative und innovative Rahmen wird dabei jedoch durch die bestehenden Unistrukturen und Produktivitätszwänge jedoch drastisch eingeschränkt.</p>
<p>Um uns nun aber auch selbst einen Raum zu geben, vielleicht doch auch mal einfach verrückte Tutorien/Ideen umzusetzen, und nebenbei aber auch essentielle Skills in punkto Gruppendynamik und Gruppenmoderation, möchten wir uns im Herbst auf ein Wochenendendseminar begeben. Dazu möchte wir alle Interessierten gerne zu einer ersten Vorbesprechung einladen und zwar:</p>
<blockquote><p>EsTut &#8211;  Vorbesprechung<br />
<strong>Mo., 11. Juni 2012</strong> um <strong>16 Uhr</strong><br />
<strong>in der /bin</strong>, beim HS 24</p></blockquote>
<p>Was am Ende rauskommen soll bleibt ganz dir überlassen, das kann auch ganz vielfältig sein. Um nur ein paar Beispiele zu nennen was alles möglich ist: &#8220;Spiel, Spaß und ein bisschen Schokolade&#8221;, &#8220;Daniela Düstentriebs Dadaistische Desinformatik&#8221;, &#8220;Es(s)-Tutorium&#8221;, &#8220;Anti-Universitäres Radikales Kaffeekränzchen&#8221;, &#8220;Billig bis gratis &#8211; Präkariatstutorium&#8221;, oder eben was dir sonst noch alles in den Sinn kommen könnte.</p>
<p>Auch wenn wir uns in unserem Auftrag klar vom Mentoring-Projekt an der Informatik abgrenzen, so möchten wir dennoch insbesondere auch aktive Mentor*innen dazu einladen mitzumachen, sofern sie finden, dass Uni-Strukturen dazu da sind um transzendiert zu werden.</p>
<p>Falls du an dem Projekt interessiert bist, aber keine Zeit hast zur Vorbesprechung zu kommen, schreibe uns eine e-Mail an bagru (ät) diebin.at oder koordiniere dich über die Wikiseite der <a href="https://tutpro.diebin.at/index.php/PG_Informatik">Projektgruppe Informatik</a> mit uns.</p>
]]></content:encoded>
			</item>
		<item>
		<title>Queer/Feministischer Aktivismus im Netz</title>
		<link>https://blog.diebin.at/770/queerfeministischer-aktivismus-im-netz</link>
		<pubDate>Mon, 19 Mar 2012 18:05:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jackie Quing of Thieves]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzfeminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Aktivismus]]></category>
		<category><![CDATA[feminism]]></category>
		<category><![CDATA[Freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterforschung]]></category>
		<category><![CDATA[kritische informatik]]></category>
		<category><![CDATA[netzaktivismus]]></category>
		<category><![CDATA[netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[politix]]></category>
		<category><![CDATA[queer]]></category>
		<category><![CDATA[queer-feministisch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://diebin.at/?p=770</guid>
		<description><![CDATA[Diese Woche (am Mi., 21.3.) widmet sich das que[e]r dem Thema &#8220;Queer/Feministischer Aktivismus im Netz&#8221;, in Kooperation mit Aktivistinnen/Bloggerinnen von maedchenmannschaft.net. Veranstaltungsbeginn ist im que[e]r (Wipplingerstraße 23) wie imm um 20.00 Uhr. Die leckere VoKü wird bereits ab 19 Uhr<span class="ellipsis">&#8230;</span><div class="read-more"><a href="https://blog.diebin.at/770/queerfeministischer-aktivismus-im-netz">Read more &#8250;</a></div><!-- end of .read-more -->]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" style="margin: 3px;" title="das que[e]r" src="http://queer.raw.at/themes/queer/images/dasqueer_black148.png" alt="" width="104" height="104" />Diese Woche (am Mi., 21.3.) widmet sich das que[e]r dem Thema &#8220;Queer/Feministischer Aktivismus im Netz&#8221;, in Kooperation mit Aktivistinnen/Bloggerinnen von <a href="http://maedchenmannschaft.net/">maedchenmannschaft.net</a>. Veranstaltungsbeginn ist im <a href="http://raw.at/queer/">que[e]r</a> (Wipplingerstraße 23) wie imm um 20.00 Uhr. Die leckere VoKü wird bereits ab 19 Uhr zubereitet, ab da kann mensch auch bereits einkehren. Hier der Ankündigungstext für interessierte Informatiker_innen und solche die es noch, oder auch gar nie werden wollen und dennoch interessiert sind:</p>
<blockquote><p>Eine haeufig gestellte Frage lautet: Wo sind die Feminist_innen von heute und was machen sie? Eigentlich sind sie fast ueberall: auf Ladyfesten, linken Demos, organisiert in Gewerkschaften, auf queeren Konzerten – und auch im Netz. Ob in sozialen Netzwerken, Foren oder Blogs, das WWW ist zu einem wichtigen Raum fuer queer/feministische Vernetzung, Wissensaustausch und Diskussion geworden. Die Veranstaltung behandelt verschiedene Formen queer/feministischen Aktivismus im Netz anhand von ausgewaehlten Beispielen.</p></blockquote>
<p>Von der /bin wird zumindest 1, vielleicht auch mehrere Personen dort sein. Schau doch auch vorbei.</p>
]]></content:encoded>
			</item>
		<item>
		<title>Ferienzeit ist Squatting-Zeit: Autonome Zentren jetzt!</title>
		<link>https://blog.diebin.at/580/ferienzeit-ist-squatting-zeit-autonome-zentren-jetzt</link>
		<pubDate>Tue, 12 Jul 2011 13:43:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[johnny]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Alternativen]]></category>
		<category><![CDATA[besetzung]]></category>
		<category><![CDATA[freie bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[politix]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[squatting]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://diebin.at/?p=580</guid>
		<description><![CDATA[Wie auch in den letzten Jahren wird das Sommerloch von vielen engagierten und betroffenen Menschen genützt um auf den massiven Wohnungsleerstand sowie die unsoziale Wohnpreispolitik in Wien aufmerksam zu machen. In der vergangenen Woche wurde dazu der Lobmayr-Hof in Wien-Ottakring<span class="ellipsis">&#8230;</span><div class="read-more"><a href="https://blog.diebin.at/580/ferienzeit-ist-squatting-zeit-autonome-zentren-jetzt">Read more &#8250;</a></div><!-- end of .read-more -->]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="AZ16 - Lobmayrhof" src="http://at.indymedia.org/files/imagecache/full/pictures/20907/10136.jpg" alt="" width="269" height="202" />Wie auch in den letzten Jahren wird das Sommerloch von vielen engagierten und betroffenen Menschen genützt um auf den massiven Wohnungsleerstand sowie die unsoziale Wohnpreispolitik in Wien aufmerksam zu machen. In der vergangenen Woche wurde dazu der Lobmayr-Hof in Wien-Ottakring besetzt. Einstmals ein Vorzeigeprojekt des sozialen Wohnbaus, heute Aufwertungsobjekt der Stadt Wien, um nach Rausschmiss alter Mieter*innen durch erhöhte Mieten marginalisierte Gruppen zu verdrängen und genormte Durschnittsbürger*innen mittlerer Kaufkraft anzusiedeln. Oder dient das Objekt gar nur der Spekulation?</p>
<p>Ein Zusammenschluss verschiedenster politisch engagierter und/oder betroffener Personen versucht daher nun selbstverwaltet den Lobmayrhof instandzusetzen (die Gemeinde hat die Wohnungen nach dem Auszug der Mieter*innen bewusst in einen unbenutzbaren Zustand gebracht). Über die bisherige Nutzung (mit Filmabenden, einer Volxbibliothek, einem Infloaden, und vielem mehr) hinaus bietet der Lobmayrhof noch vielen weiteren Menschen Platz zur Umsetzung selbstorganisierter sozial-politischer Projekte. Weitere Infos zur aktuellen Besetzung findet ihr auf der Website <a href="http://autonomizethecity.blogsport.eu/">http://autonomizethecity.blogsport.eu</a> sowie über laufende Berichte auf indymedia:</p>
<ul>
<li><a href="http://at.indymedia.org/node/20907">[Fotos] Autonomes Zentrum Wien Ottakring im besetzen Lobmeyr-Hof</a></li>
<li><a href="http://at.indymedia.org/node/20893">Warum wir im Lobmeyr-Hof sind</a></li>
<li>Zusammenfassung und Artikelübersicht: <a href="http://at.indymedia.org/node/20901">Hausbesetzungen in Wien und Linz</a></li>
</ul>
<p>Also, wenn euch gerade Lohnarbeit, Lernstoff oder gar Wohnplatz ausgegangen ist, oder einfach die Sommerlangeweile überhand nimmt, schaut vorbei im Lobmayrhof. Oder wir nützen den Lobmayrhof um als Raum zum Austausch über Informatik und deren gesellschaftliche Implikationen, oder einfach nur zum basteln an schwer verwertbarer aber an den Benutzer*innen orientierter Technologie &#8211; denn freie Bildung braucht auch freie Räume. See you @ AZ16.</p>
]]></content:encoded>
			</item>
		<item>
		<title>24.5: Film &#038; Disku zu (Un-)Möglichkeiten demokratischer (Schul-)Bildung</title>
		<link>https://blog.diebin.at/561/24-5-film-disku-zu-un-moglichkeiten-demokratischer-schul-bildung</link>
		<pubDate>Sun, 22 May 2011 21:37:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[johnny]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Filmabend]]></category>
		<category><![CDATA[Alternativen]]></category>
		<category><![CDATA[bildungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[film]]></category>
		<category><![CDATA[Freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[politix]]></category>
		<category><![CDATA[Unipolitik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://diebin.at/?p=561</guid>
		<description><![CDATA[Anlässlich der ÖH-Wahl möchten wir überlegen was denn überhaupt Demokratie ist und was das in einem Bildungskontext bedeutet bzw. bedeuten kann. Dazu wollen wir uns als Input &#8220;Pretty Cool System&#8221; [1], eine Dokumentation über die Freie Schule in Hadera [2],<span class="ellipsis">&#8230;</span><div class="read-more"><a href="https://blog.diebin.at/561/24-5-film-disku-zu-un-moglichkeiten-demokratischer-schul-bildung">Read more &#8250;</a></div><!-- end of .read-more -->]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich der ÖH-Wahl möchten wir überlegen was denn überhaupt  Demokratie ist und was das in einem Bildungskontext bedeutet bzw.  bedeuten kann. Dazu wollen wir uns als Input &#8220;Pretty Cool System&#8221; [1],  eine Dokumentation über die Freie Schule in Hadera [2], ansehen um  danach nicht nur über demokratische Schulen sondern auch über  (un)demokratische Unis zu diskutieren und auszuloten was in diesem  Kontext basisdemokratische Organisierung überhaupt bringt / bringen kann.</p>
<ul>
<li> Wann: Dienstag 24. Mai 2011 um 20.00 Uhr</li>
<li> Wo: /bin (gleich beim HS 24), Hauptgebäude Uni Wien</li>
</ul>
<p>Links:</p>
<ul>
<li> [1] <a rel="nofollow" href="http://www.pretty-cool-system.de/">http://www.pretty-cool-system.de/</a></li>
<li> [2] <a rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Democratic_School_of_Hadera">http://de.wikipedia.org/wiki/Democratic_School_of_Hadera</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			</item>
		<item>
		<title>7.5.2011: Lange Nacht der Anarchie &#038; Studibeisl-Eröffnung Café Rosa</title>
		<link>https://blog.diebin.at/525/7-5-2011-lange-nacht-der-anarchie-studibeisl-eroffnung-cafe-rosa</link>
		<pubDate>Wed, 04 May 2011 11:22:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[johnny]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Alternativen]]></category>
		<category><![CDATA[Anarchismus]]></category>
		<category><![CDATA[Café Rosa]]></category>
		<category><![CDATA[Fäääääst]]></category>
		<category><![CDATA[feminism]]></category>
		<category><![CDATA[Freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[politix]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://diebin.at/?p=525</guid>
		<description><![CDATA[Alles hat heutzutage ihre lange Nacht – Museen, Partys, Kirchen und die U-Bahn. Worauf Ihr bisher aber vergeblich warten musstet, findet nun endlich und erstmals statt: die lange Nacht der Anarchie. Ja, am 7. Mai 2011 gibt es erstmals in<span class="ellipsis">&#8230;</span><div class="read-more"><a href="https://blog.diebin.at/525/7-5-2011-lange-nacht-der-anarchie-studibeisl-eroffnung-cafe-rosa">Read more &#8250;</a></div><!-- end of .read-more -->]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" title="Lange Nacht der Anarchie 2011" src="http://langenachtderanarchie.files.wordpress.com/2011/04/cropped-lnda_wp_banner.jpg" alt="" width="594" height="108" /></p>
<blockquote><p>Alles hat heutzutage ihre lange Nacht – Museen, Partys, Kirchen und die  U-Bahn. Worauf Ihr bisher aber vergeblich warten musstet, findet nun  endlich und erstmals statt: die lange Nacht der Anarchie.</p></blockquote>
<p>Ja, am 7. Mai 2011 gibt es erstmals in Wien eine Lange Nacht der Anarchie? Was soll das denn sein fragt ihr euch? Wieder mal Steine schmeissen und Mülltonnen anzünden? Nein. Um den allgemeinen Vorurteilen gegenüber anarchistische orientierten Menschen und Gruppen vorzubeugen habt ihr am 7. Mai, beginnend am Nachmittag, bis in die Nacht hinein die Möglichkeit euch verschiedenste politische Projekte in Wien anzusehen, die sich im Kontext anarchistischer Organisierung befinden &#8211; weil eine andere Welt möglich ist, und zwar ohne Herrschaft und Unterdrückung; und weil diese Welt im hier und jetzt beginnt. Das detaillierte Programm und weiter Infos zur Langen Nacht findet ihr auf <a href="http://langenachtderanarchie.wordpress.com/">http://langenachtderanarchie.wordpress.com/</a></p>
<p><a href="http://diebin.at/wp-content/uploads/2011/03/coffe.jpg"><img class="size-full wp-image-514 alignleft" title="coffe" src="http://diebin.at/wp-content/uploads/2011/03/coffe.jpg" alt="" width="200" height="212" /></a>Als feine Ergänzung wird am 7. Mai das neue Studibeisl, nunmehr unter dem Namen <em>Café Rosa</em> eröffnen. Auch dort gibts neben Erholungs- und Partymöglichkeit noch ein weiteres inhaltiches Programm, das ihr auf der Website des Rosa findet: <a href="http://www.cafe-rosa.at">http://www.cafe-rosa.at</a></p>
<p>Also, wir sehen uns bei der Langen Nacht, oder beim zwischenzeitliche Ausruhen im Rosa ;-9</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			</item>
		<item>
		<title>Studibeisl yuhé! Oder doch nur wieder a Schmäh?</title>
		<link>https://blog.diebin.at/512/studibeisl-yuhe-oder-doch-nur-wieder-a-schmah</link>
		<pubDate>Sun, 06 Mar 2011 09:05:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[johnny]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Alternativen]]></category>
		<category><![CDATA[food]]></category>
		<category><![CDATA[Freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[jobs]]></category>
		<category><![CDATA[politix]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[studibeisl]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://diebin.at/?p=512</guid>
		<description><![CDATA[Anlässlich der bevorstehenden Eröffnung des neuen Studibeisls, das von der ÖH Uni Wien eingerichtet wird, haben wir eine kurze kritische Stellungnahme in Form eines offenen Briefs verfasst. Wenn wir auch toll finden, dass es nach langen Jahren nun endlich ein<span class="ellipsis">&#8230;</span><div class="read-more"><a href="https://blog.diebin.at/512/studibeisl-yuhe-oder-doch-nur-wieder-a-schmah">Read more &#8250;</a></div><!-- end of .read-more -->]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_514" style="max-width: 210px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://diebin.at/wp-content/uploads/2011/03/coffe.jpg"><img class="size-full wp-image-514" title="coffe" src="http://diebin.at/wp-content/uploads/2011/03/coffe.jpg" alt="" width="200" height="212" /></a><p class="wp-caption-text">Adapted from radicalgraphics.org</p></div>
<p>Anlässlich der bevorstehenden Eröffnung des neuen Studibeisls, das von der ÖH Uni Wien eingerichtet wird, haben wir eine kurze kritische Stellungnahme in Form eines offenen Briefs verfasst. Wenn wir auch toll finden, dass es nach langen Jahren nun endlich ein kritisch-emanzipatorisches Studibeisl geben wird, so wollen wir doch auf die offensichtlichen Probleme hinweisen und davor warnen, dass die selbst-gesetzten Grundsätze des Studibeisls bloße Wörter bleiben anstatt lebendige Praxis zu werden.</p>
<p>Unseren Brief findet ihr hier als PDF: <a href="http://diebin.at/wp-content/uploads/2011/03/studibeisl-kritik.pdf">Studibeisl-Kritik</a></p>
]]></content:encoded>
			</item>
		<item>
		<title>Diplomarbeitscoaching und wissenschaftliche Schreibwerkstätten für Frauen* im SoSe 2011</title>
		<link>https://blog.diebin.at/507/diplomarbeitscoaching-und-wissenschaftliche-schreibwerkstatten-fur-frauen-im-sose-2011</link>
		<pubDate>Fri, 25 Feb 2011 11:39:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[johnny]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Bekanntmachungen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[antisexismus]]></category>
		<category><![CDATA[bildungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[diplomarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[feminism]]></category>
		<category><![CDATA[frauen*projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[schreibwerkstätten]]></category>
		<category><![CDATA[weiterbildung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://diebin.at/?p=507</guid>
		<description><![CDATA[Liebe alle! Es ist wieder so weit. Auch in diesem Sommer-Semester 2011 wird es wieder die Frauen*projekte geben, die von den Fakultätsvertretungen HiKu, PhiKo, LaPhiBi, Psycho, SoWi und Informatik, sowie deren Studienvertretungen organisiert werden. Nunmehr neben Womyn-born Womyn auch offen<span class="ellipsis">&#8230;</span><div class="read-more"><a href="https://blog.diebin.at/507/diplomarbeitscoaching-und-wissenschaftliche-schreibwerkstatten-fur-frauen-im-sose-2011">Read more &#8250;</a></div><!-- end of .read-more -->]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" title="Feminist Star from radicalgraphics.org" src="http://radicalgraphics.org/albums/Feminist/starfist.sized.jpg" alt="" width="252" height="232" />Liebe alle!</p>
<p>Es ist wieder so weit. Auch in diesem Sommer-Semester 2011 wird es wieder die Frauen*projekte geben, die von den Fakultätsvertretungen HiKu, PhiKo, LaPhiBi, Psycho, SoWi und Informatik, sowie deren Studienvertretungen organisiert werden. Nunmehr neben <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Womyn-born_womyn">Womyn-born Womyn</a> auch offen für Inter- und Transgenderpersonen, könnt ihr euch in den nächsten Wochen (jedenfalls aber rechtzeitig) zum Diplomarbeitscoaching und/oder den wissenschaftlichen Schreibwerkstätten anmelden. Weitere Infos findet ihr hier im Folder <a href="http://diebin.at/wp-content/uploads/2011/02/Frauenprojekte_Ankuendigung_sose2011.pdf">Frauenprojekte_Ankuendigung_sose2011</a>. Oder besuche die <a href="http://liab.at/view.php?name=Frauenprojekte">Website der Frauen*projekte</a>. Ein kurzer Auszug zu Sinn und Geschichte der Frauen*projekte:</p>
<blockquote><p>Die Frauenprojekte gibt es einerseits um  der (sozialen) Selektion an und durch Universitäten entgegenzuwirken –  von der nach wie vor überwiegend Frauen und Menschen mit  nicht-österreichischer Staatsbürger_innenschaft betroffen sind.  Andererseits sollen Student_innen beim Abschluss ihres Studiums und dem  Überwinden der damit verbundenen Hürde des wissenschaftlichen Arbeitens  unterstützt werden. Aus diesem Grund haben die (ehemaligen)  Fakultätsvertretungen der Human- und Sozialwissenschaften (H.u.S.) und  der Geistes- und Kulturwissenschaften (GEWI) der Uni Wien vor  mittlerweile über 10 Jahren ein Projekt ins Leben gerufen, das dazu  unabhängig von den Launen von Politik, Ministerium und der (meist  männlichen) Unileitung beitragen will. Es entstanden dadurch die  wissenschaftlichen Schreibwerkstätten für Frauen* und das  Diplomand_innencoaching, die in derzeit von mehreren  Fakultätsvertretungen und Studienvertretungen der Uni Wien finanziert  werden. Die Projekte sollen Student_innen ermöglichen, gemeinsam mit  Trainer_innen und anderen Frauen*, die ähnliche Erfahrungen machen,  einen Umgang mit Wissenschaft zu finden. Dies soll – auch für die  Zukunft – die Position von Frauen* in einem Männer*dominierten  Wissenschaftsbetrieb fördern und stärken.</p>
<p><strong>Wir lassen uns nicht unterkriegen &#8211; niemals!</strong><br />
Auch wenn es vielen Menschen am Herzen liegt die emanzipatorischen  Frauen*projekt zu unterstützen und am Leben zu erhalten, darf nicht  vergessen werden, dass es nicht allein Aufgabe der Studierenden selbst  sein darf Förderprojekte für Frauen* und anders benachteiligte Menschen  an Universitäten zu initiieren! Eigenfinanzierte Projekte gehen wieder zu  Lasten der Studierenden, während die Verantwortlichen sich ihrer  Verantwortung entziehen!</p>
<p><strong>Frauen*projekte – Was soll denn das Sternchen und der _ ?</strong><br />
Über lange Zeit war die Teilnahme an den Projekten vor allem für Frauen*  im Sinne eines Frauen*begriffs gedacht, der an ein vermeintliches  „biologisches Geschlecht“ anknüpft – also: women-born women. Das soll  nun nicht mehr so sein. Die Frauen*projekte wenden sich an Frauen,  Inter- und Transgenderpersonen.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			</item>
	</channel>
</rss>
