<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>bologna &#8211; /bin &#8211; basisgruppe informatik</title>
	<atom:link href="https://blog.diebin.at/tag/bologna/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://blog.diebin.at</link>
	<description>Infos, News und Updates der basisgruppe informatik</description>
	<lastBuildDate>Tue, 06 Mar 2018 15:38:47 +0000</lastBuildDate>
	<language>en-US</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=4.9.4</generator>
	<item>
		<title>Uni-Theater: Aufnahmeverfahren</title>
		<link>https://blog.diebin.at/1276/uni-theater-aufnahmeverfahren</link>
		<pubDate>Tue, 16 Apr 2013 13:13:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Stefan]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentare]]></category>
		<category><![CDATA[aufnahme]]></category>
		<category><![CDATA[aufnahmeverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[bildungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[bologna]]></category>
		<category><![CDATA[STEOP]]></category>
		<category><![CDATA[Unipolitik]]></category>
		<category><![CDATA[ZuGaBe]]></category>
		<category><![CDATA[zulassung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://blog.diebin.at/?p=1276</guid>
		<description><![CDATA[Die kommenden Zugangsbeschränkungen beschäftigen uns schon länger. Geschichtlich könnte eins mit dem Bologna-Prozess anfangen oder mit der darauffolgenden Umsetzung. So wurde im Frühjahr 2011 per Bundesgesetz eine verpflichtende &#8220;Studieneingangs- und Orientierungsphase&#8221; eingeführt (§66), die von den Unis wegen restriktiver Paragraphen<span class="ellipsis">&#8230;</span><div class="read-more"><a href="https://blog.diebin.at/1276/uni-theater-aufnahmeverfahren">Read more &#8250;</a></div><!-- end of .read-more -->]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die kommenden Zugangsbeschränkungen beschäftigen uns schon länger. Geschichtlich könnte eins mit dem Bologna-Prozess anfangen oder mit der darauffolgenden Umsetzung. So wurde im Frühjahr 2011 per Bundesgesetz eine verpflichtende &#8220;Studieneingangs- und Orientierungsphase&#8221; eingeführt (§66), die von den Unis wegen restriktiver Paragraphen wie z.B. die lebenslange Sperre, falls eins eine Prüfung zweimal nicht besteht (welche mittlerweile aufgehoben bzw. zu einer einjährigen Sperre nach dem dritten Antritt abgeändert wurde), vor allem als Knock-Out-Phase und nicht zur intendierten Orientierung genutzt wurde bzw. wird.</p>
<p>Mittlerweile und weil der Zugang zu den Unis &#8220;fair&#8221; geregelt und die Unis auch irgendwie finanziert werden wollen, ist das <abbr title="Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung">bm:wf</abbr> auf die Idee gekommen, die Zugangsbeschränkungen mit einer Reform der Universitätsfinanzierung auszubauen. Das ganze läuft unter dem tollen Namen der Studienplatzfinanzierung, die mal probeweise für ein paar Felder (Informatik, Biologie, Wirtschaftswissenschaften, Architektur und Pharmazie) eingeführt wurde.</p>
<p>So ist z.B. das Informatikstudium auf der Uni Wien auf 252 bzw. Wirtschaftsinformatik auf 109 Studis begrenzt worden, wobei das angekündigte Aufnahmeverfahren fürs kommende Studienjahr (2013/14) <a href="http://informatik.univie.ac.at/home/news-events/news-events-einzelansicht/article/aufnahmeverfahren-fuer-das-studienjahr-201314-ausgesetzt/?tx_ttnews[backPid]=65140&amp;cHash=bce6024796c8148b7c814558104565fd">doch ausgesetzt wird</a>, d.h. die Inskription auf der Uni Wien wird ganz normal möglich sein!</p>
<p>Hintergrund des komischen Hin- und Hers ist, dass sich die <a href="http://www.tuwien.ac.at/aktuelles/news_detail/article/8081/">TU Wien</a> weigert, die Leistungsvereinbarungen mit dem bm:wf zu unterschreiben. Nicht aber, weil sie prinzipiell was gegen Aufnahmeverfahren hätten, sondern einzig und allein deshalb, weil sie sonst vertraglich dazu verpflichtet wären, für mehr Studis Plätze anzubieten. Konkret geht es der TU Wien um die Reduzierung der Plätze auf ca. 500, während das bm:wf gerne doppelt soviele Informatik-Studis auf der TU Wien hätte.</p>
<p>So verständlich der Schritt der TU Wien ist und wie politisch er auch notwendig scheinen mag (die TU Wien hat etwa <a href="http://derstandard.at/1334795963635">20 Millionen Euro</a> Schulden), nachdem die Unis trotz Studiplatzfinanzierung unterfinanziert bleiben würden, ist dieser Schritt (sowie schon die Streichung fast aller Lehramtsfächer auf der TU) dennoch nicht unkritisch zu begrüßen, weil hier auf dem Rücken der Studis die Finanzierung der Unis ausgetragen wird. So wird es auf der TU Wien wahrscheinlich weiterhin zu einer (gesetzlich nicht geregelten) <a href="https://fsinf.at/zukunftsbeschr%C3%A4nkungen-durchbrechen-freie-fahrt-f%C3%BCr-freie-bildung">Zugangsbeschränkung im Laufe des Semesters</a> geben, in dem einfach nicht genügend Plätze angeboten werden und die Leute nach einem Monat rausgeprüft werden. Die Mär, dass allein dadurch (oder in Verbindung mit ebenfalls und vor allem sozial selektierenden Studiengebühren) die Qualität des Studiums steigen würde, ist auf alle Fälle zu hinterfragen.</p>
<p>Das vielleicht (zumindest kurzfristig) einzig Positive an der Sache: an der Uni Wien gibt es vorerst, wie gesagt, doch <a href="http://www.univie.ac.at/mtbl02/2012_2013/2012_2013_128.pdf">kein Aufnahmeverfahren</a>g. Grund ist denkbar einfach: es gibt durch die Weigerung der TU Wien keine_n, der oder die den Test (der ja für beide Unis gleich sein sollte) in so kurzer Zeit schreiben würde&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			</item>
		<item>
		<title>Eine utopische Miniatur von Universität</title>
		<link>https://blog.diebin.at/231/eine-utopische-miniatur-von-universitat</link>
		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 20:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andyka]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Alternativen]]></category>
		<category><![CDATA[bildungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[bologna]]></category>
		<category><![CDATA[politix]]></category>
		<category><![CDATA[Studienplan]]></category>
		<category><![CDATA[studium]]></category>
		<category><![CDATA[utopie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://diebin.at/?p=231</guid>
		<description><![CDATA[Hallo Leute, habe gerade ein Transkript eines Vortrags von Claus Pias (Philo-Prof, Uni Wien) geschrieben, der für Medienwissenschaften eine interessante Form des Studierens vorschlägt. Just for your consideration der hierfür relevante Abschnitt: &#8220;Ein letzter Punkt, um es perspektivisch zu machen:<span class="ellipsis">&#8230;</span><div class="read-more"><a href="https://blog.diebin.at/231/eine-utopische-miniatur-von-universitat">Read more &#8250;</a></div><!-- end of .read-more -->]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Leute,<br />
habe gerade ein Transkript eines Vortrags von Claus Pias (Philo-Prof, Uni Wien) geschrieben, der für Medienwissenschaften eine interessante Form des Studierens vorschlägt. Just for your consideration der hierfür relevante Abschnitt:</p>
<p>&#8220;Ein letzter Punkt, um es perspektivisch zu machen: Wie sollte die Sache für Studierende aussehen? Ich würde einen Vorschlag machen, der nicht verallgemeinerbar ist, an dem ich im Moment herumlaboriere, der OK für kleine schnittige Unis ist, nicht unbedingt tauglich für große Universitäten.<strong>Ein Vorschlag, der in gewisser Weise einige Optionen der gescheiterten/angeeckten Bologna-Reform kapern kann und daraus etwas machen, das vielleicht das komplette Gegenteil von Verschulung ist.</strong> Dabei scheinen die Medien ein guter Aufhänger, um das zu machen. Ich könnte mir also vorstellen, dass an einer kleinen Uni prinzipiell alle Lehrveranstaltungen dieser Universität &#8211; in allen Fakultäten &#8211; einfach aufgemacht werden. Nennen wir es: Studieren ohne Studienplan oder Nachfrage-orientiertes Studium. Wie der Anfang aussieht, weiß ich nicht ganz. Aber der Mittelteil des Studium könnte so  aussehen, dass <strong>Leute sich Themensemester machen. Das heißt, man könnte sich ein Themensemester &#8220;Bild&#8221; oder so etwas setzen. Man kann in die Kunstgeschichte, in die Philosophie, in die Computergrafik bei den Informatikern, zu den Medizinern in die Visualisierung gehen, usw.</strong> Oder ein Semester über bestimmte Methoden, etwa quantitative Methoden, das auch durch die verschiedenen Disziplinen hinweg. <strong>Dazu bräuchte es vielleicht eine Art Mentoring-Programm, das nicht beim Kaffee-trinken stecken bleibt, sondern wo jeder Studierende seinen Plan jemanden zeigt, der checkt, ob das zusammenpasst. Das setzt voraus, dass man halbwegs einschätzen kann, was die Kollegen tun. Deswegen kleine Unis. Das Absignieren des Plans müssen Leute machen, die ihre Uni kennen und die dadurch gezwungen werden, zu wissen, was die Kollegen so treiben.</strong> Das bräuchte ganz neue <a title="http://de.wikipedia.org/wiki/Lehrdeputat" rel="nofollow" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lehrdeputat">Debutat</a>s-Verrechnungsformen und überhaupt neue Verrechnungsformen, da man ja nicht nur die eigenen Studierenden versorgt. Am Ende wäre das Studium ein BA, der hauptsächlich auf der Abschlussarbeit beruht und nicht Punkte aus dem Gesamtstudium reinschleppt, weil das dazu führt, dass Leute nur noch dort reingehen, wo es einfach ist. Dieser BA wird wieder für eine traditionelle Disziplin gemacht. Sprich: In der letzten Phase sind die letzten Semester wieder orientiert auf Informatik, Kunstgeschichte, Philosophie etc mit einem <em><strong>BA, der die Standards dieser Disziplin hält und nicht eine luftige Medienwissenschaft, der aber anderwertig informiert ist dadurch, dass die Leute sich im Mittelteil ihres Studiums gewissermaßen herumgetrieben haben, und sich bei &#8220;Bild&#8221; nicht nur kunsthistorische Vorlesungen angesehen haben sondern in der Informatik saßen oder in der medizinischen Visualisierung.</strong></em> Auf diesen disziplingebundenen BA könnte man Medienwissenschaft aufsetzen, weil man dann einen disziplinären Korpus an Wissen hat, auf den eine Medienwissenschaftliche Frage erst Sinn macht. Man hat dann Leute mit dem sicheren Gespür, was eine interessante medienwissenschaftliche Fragestellung eigentlich ist. Medienwissenschaft müsste dann eine Strategie der offenen Rekrutierung ernsthaft betreiben. Es können Leute aus der Informatik, aus der Physik, aus anderen Geisteswissenschaften rüber kommen, wenn und sobald sie eine medienwissenschaftliche Themenstellung haben.<strong> Das setzt &#8211; obwohl es nach mehr Aufwand aussieht &#8211; sehr viel Entbürokratisierung voraus. Es setzt sehr viel Vertrauen in die Leute voraus und macht Kooperation zwischen den Betreuern und Disziplinen möglich. Das wäre eine utopische Miniatur von Universität gewesen.&#8221;</strong></p>
<p>Eine Herausforderung für <em>Change-Manager</em>, würde ich sagen <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/2.4/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Den ganzen Vortrag gibts <a href="http://philo.at/wiki/index.php/Benutzer:Andyk/Medientheoretiker_als_Piraten">hier</a>. Dort auch der Link zum MP3.</p>
]]></content:encoded>
			</item>
	</channel>
</rss>
