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	<title>Berichte &#8211; /bin &#8211; basisgruppe informatik</title>
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	<description>Infos, News und Updates der basisgruppe informatik</description>
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		<title>Bericht von der Budapest Pride aus informatischer Perspektive</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Jul 2013 11:15:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jackie Quing of Thieves]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Budapest Pride]]></category>
		<category><![CDATA[demo]]></category>
		<category><![CDATA[feminism]]></category>
		<category><![CDATA[kritische informatik]]></category>
		<category><![CDATA[LBTIQ]]></category>
		<category><![CDATA[queer-feministisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Letztes Wochenende, genauer gesagt am 6. Juli 2013, hat die Budapest Pride stattgefunden &#8211; grob heruntergebrochen in etwa das was die Regenbogenparade in Wien ist / mal war / sein sollte / &#8230; Ein gravierender Unterschied zur Wiener Regenbogenparade ist<span class="ellipsis">&#8230;</span><div class="read-more"><a href="https://blog.diebin.at/1363/bericht-von-der-budapest-pride-aus-informatischer-perspektive">Read more &#8250;</a></div><!-- end of .read-more -->]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1366" style="max-width: 160px" class="wp-caption alignright"><a href="https://blog.diebin.at/wp-content/uploads/2013/07/2013-07-06-15.21.52.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-1366 " alt="2013-07-06 15.21.52" src="https://blog.diebin.at/wp-content/uploads/2013/07/2013-07-06-15.21.52-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">&#8230; am von ihnen gesponserten &#8220;Yeah, we&#8217;re open!&#8221;-Truck</p></div>
<div id="attachment_1365" style="max-width: 160px" class="wp-caption alignright"><a href="https://blog.diebin.at/wp-content/uploads/2013/07/2013-07-06-15.21.39.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-1365" style="margin-right: 10px; margin-left: 10px;" alt="2013-07-06 15.21.39" src="https://blog.diebin.at/wp-content/uploads/2013/07/2013-07-06-15.21.39-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Google &amp; Prezi Logos &#8230;</p></div>
<p>Letztes Wochenende, genauer gesagt am 6. Juli 2013, hat die Budapest Pride stattgefunden &#8211; grob heruntergebrochen in etwa das was die Regenbogenparade in Wien ist / mal war / sein sollte / &#8230; Ein gravierender Unterschied zur Wiener Regenbogenparade ist aber, dass die Budapest Pride seit Jahren von Faschist*innen, Nazis und anderen Rechtsextremen angegriffen, teils verunmöglicht wird. Schon bei der Anreise kommt uns eine beängstigende Gruppe der Neuen Ungarischen Garde entgegen, dem paramilitärischen Arm der rechtsextremen Partei Jobbik. Daher wird die Budapest Pride seit ein paar Jahren auch durch die Polizei komplett abgeriegelt von der Öffentlichkeit. Um so erstaunlicher wie groß (~10.000 Personen) die Pride dann war und wer alles da war&#8230;</p>
<p><span id="more-1363"></span></p>
<p>Mit dabei war nämlich auch ein ganzer Lastwagen unter dem Motto &#8220;Yeah, we&#8217;re open!&#8221; voll mit LED-Wänden und Special Effects &#8211; gesponstert von Google, Prezi und einer weiteren Firma, die nicht direkt im IT-Bereich angesiedelt ist. Da und dort konnte mensch auch Leute in Google- oder Prezi-T-Shirts herumlaufen sehen. Bei Prezi warens so viele, dass sie fast einen eigenen kleinen Demoblock bilden konnten. Spannend daran sind zumindest 2 Punkte:</p>
<ul>
<li>Im Gegensatz zur Wiener Regenbogenparade ist die Budapest Pride großteils (noch?) nicht kommerzialisert, es fühlt sich alles wie eine &#8220;richtige Demo&#8221; an. Umsomehr fällt es dann auf wenn doch irgendwelche Unternehmen als solche präsent sind. Und noch erstaunlicher ists, wenn das dann so IT-Unternehmen wie Google und Prezi sind und nicht irgendwelche Party-Lokalitäten oder Queere-Lifestyle-Schuppen. Insbesondere der Slogan &#8220;Yeah, we&#8217;re open&#8221; passt ja inhaltlich und teils technisch auch zu Google und Prezi. Im Grunde nur konsequent, wenn sie da auch personell nachziehen. Außerdem wird hier aber auch nach klarer Marktlogik erkannt, dass eine Diversifizierung des Personals auch Innovationspotential in sich birgt. Dafür kann dann auch mal politisch ein Zeichen gesetzt werden.</li>
<li>Verwunderlich oder gerade eben nicht: Google pflegt hier ein offenes und &#8220;diversity friendly&#8221; Image, das an anderer Stelle immer wieder bröckelt. So lässt Google in dessen App Store sogenannte &#8216;gay cure&#8217; Apps zu, die vermeintlich helfen sollen Homosexualität zu &#8220;heilen&#8221;. Bereits seit längerem gibt es Kampagnen dagegen, unter anderem von allout.org <a href="http://www.allout.org/gaycureapp">[1]</a>, aber Google (genauso wie Apple im Übrigen auch) stellt bislang auf stur, was beim Anblick des Google-Trucks auf der Budapest Pride besonders bitter aufstößt. Tja, hier könnte vielleicht auch wieder der alte Spruch applikabel sein: &#8220;Wer völlig offen ist, ist nicht ganz dicht!&#8221; Wer Menschen nicht ausschließt, die anderen ihre Daseinsberechtigung (so wie sie sind) absprechen, produziert automatisch Ausschlüsse gerade gegenüber jenen, die ohnehin von gesellschaftlicher Repression betroffen sind. Ist das im Fall von Google halt noch recht einfach auf eine Marktlogik zurückzuführen (was es auch nicht besser macht) ist das im Fall von Free/Libre &amp; Open Source Software und den ganzen innovativen Hacker- &amp; Maker-Communities (ja, die sind nach wie vor fast ausschließlich männlich geprägt) leider tatsächlich auf die Verweigerung privilegierter Menschen zurückzuführen, sich mit ihren eigenen Privilegien und den Machtstrukturen in unseren Communities auseinanderzusetzen.</li>
</ul>
<div id="attachment_1368" style="max-width: 160px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://blog.diebin.at/wp-content/uploads/2013/07/2013-07-06-17.02.26.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-1368" alt="2013-07-06 17.02.26" src="https://blog.diebin.at/wp-content/uploads/2013/07/2013-07-06-17.02.26-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Nicht völlig abgeschirmt &#8211; ein paar (pro)queere Anwohner*innen jubeln der Demo zu</p></div>
<p>Da das hier aber nur mal zum ersten Nachdenken anregen soll und es ja um nen Bericht von der Budapest Pride ging belassen wir es erstmal dabei. Ein spannender Artikel der zum einen nochmal das Thema Offenheit in technisch interessierten Communities, insbesondere Hacker*innenkreisen weiterführt und auch Ausblick auf mögliche integrative Strategien gibt wurde diesen April von Sophie Toupin veröffentlicht <a href="http://dpi.studioxx.org/en/feminist-hackerspaces-safer-spaces">[2]</a>. Aber auch in unserem Blog gabs dazu in verschiedenen Varianten schon mal was zu lesen <a href="https://blog.diebin.at/999/sexism-on-the-web-and-in-hacker-spaces-revisited">[3]</a> <a href="https://blog.diebin.at/938/sexism-on-the-web-and-in-hacker-spaces">[4]</a> <a href="https://blog.diebin.at/867/no-we-are-not-post-gender">[5]</a>.</p>
<p>Für die Informatik in Wien bleiben also auch weiterhin kritische, (pro-)feministische Räume zu fordern, sowohl materiell im Sinne von Ressourcen die zur Verfügung gestellt werden, als auch inhaltlich im Sinne von (Lehr)Veranstaltungen und Informatik-Curricula/-Lehrpläne, die auch derartige gesellschaftliche Verhältnisse in den Blick nehmen. Wie diesbezüglich die Situation in Ungarn selbst aussieht wär auch noch ein spannendes Thema das zu ergründen wäre.</p>
<div id="attachment_1367" style="max-width: 160px" class="wp-caption alignright"><a href="https://blog.diebin.at/wp-content/uploads/2013/07/2013-07-06-16.53.26.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-1367" alt="2013-07-06 16.53.26" src="https://blog.diebin.at/wp-content/uploads/2013/07/2013-07-06-16.53.26-150x150.jpg" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Wo letztes Jahr die Demo wegen Faschos umdrehen musste wurden heuer unzählige Luftballone mit Botschaften losgelassen.</p></div>
<p><strong></strong>Um den Artikel abzurunden bleibt zur Budapest Pride selbst dann nur noch festzuhalten dass diese eigentlich ganz angenehm entspannt und ohne gröbere Zwischenfälle verlief. Allerdings wurden bereits mehrere Attacken durch Nazis und Faschist*innen auf Pride-Besucher*innen gemeldet, abseits der Demo oder am Weg von oder zur Pride. Selbst die Intergroup on LGBT Rights des Europäischen Parlaments bestätigt hier gravierende Mängel, wenn auch alles in allem recht schöngefärbt <a href="http://www.lgbt-ep.eu/news-stories/budapest-pride-peaceful-overall-but-right-wing-blows-insults/">[6]</a>. So kann die Tatsache, dass die ganze Parade großflächig von der Außenwelt abgeriegelt wurde durchaus auch anders gelesen werden als nur &#8220;Die Polizei wollte halt die Paradenteilnehmer*innen&#8221; schützen. Klar war das eine ihrer Aufgaben, aber einer konservativen, rechten Regierung ist es sicherlich auch recht, wenn hier keine großen Wellen geschlagen werden. Und das spektakuläre Polizeigeleit bis zur Stadtgrenze, nachdem wir bei der Abschlusskundgebung wieder in unseren Bus <a href="http://supportbudapestpride.blogsport.at/">[7]</a> gestiegen sind könnte &#8211; ebenso wie das Winken eines der vorbeifahrenden Polizist*innen &#8211; genauso als freundlicher Rauswurf von uns perversen Ganov*innen gedeutet werden. Ausführlichere Informationen, vor allem über die historische Entwicklung der Budapest Pride sind auch auf der englischen Wikipedia zu finden <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Budapest_Pride">[8]</a>.</p>
<p><strong>Links:</strong><br />
[1] <a href="http://www.allout.org/gaycureapp">http://www.allout.org/gaycureapp</a><br />
[2] <a href="http://dpi.studioxx.org/en/feminist-hackerspaces-safer-spaces">http://dpi.studioxx.org/en/feminist-hackerspaces-safer-spaces</a><br />
[3] <a href="https://blog.diebin.at/999/sexism-on-the-web-and-in-hacker-spaces-revisited">https://blog.diebin.at/999/sexism-on-the-web-and-in-hacker-spaces-revisited</a><br />
[4] <a href="https://blog.diebin.at/938/sexism-on-the-web-and-in-hacker-spaces">https://blog.diebin.at/938/sexism-on-the-web-and-in-hacker-spaces</a><br />
[5] <a href="https://blog.diebin.at/867/no-we-are-not-post-gender">https://blog.diebin.at/867/no-we-are-not-post-gender</a><br />
[6] <a href="http://www.lgbt-ep.eu/news-stories/budapest-pride-peaceful-overall-but-right-wing-blows-insults/">http://www.lgbt-ep.eu/news-stories/budapest-pride-peaceful-overall-but-right-wing-blows-insults/</a><br />
[7] <a href="http://supportbudapestpride.blogsport.at/">http://supportbudapestpride.blogsport.at/</a><br />
[8] <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Budapest_Pride">https://en.wikipedia.org/wiki/Budapest_Pride</a></p>
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		<title>Postapokalypse JETZT!</title>
		<link>https://blog.diebin.at/1356/postapokalypse-jetzt</link>
		<pubDate>Mon, 01 Jul 2013 19:38:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andyka]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
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		<description><![CDATA[Wir schreiben das Zeitalter der Postapokalypse. Dies sind die Abenteuer des neuen /bin Kollektivs, das sich nach der letzten ÖH-Wahl durch die unendlichen Engen der sterilen Gebäude, Brandschutzverordnungen, fixierten Semesterplänen und intransparenten Meetings neu formiert, um spannende Projekte zu entdecken.<span class="ellipsis">&#8230;</span><div class="read-more"><a href="https://blog.diebin.at/1356/postapokalypse-jetzt">Read more &#8250;</a></div><!-- end of .read-more -->]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div></div>
<div></div>
<div></div>
<div><a href="https://blog.diebin.at/wp-content/uploads/2013/07/short_RUIN_2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1358" alt="short_RUIN_2" src="https://blog.diebin.at/wp-content/uploads/2013/07/short_RUIN_2.jpg" width="720" height="372" srcset="https://blog.diebin.at/wp-content/uploads/2013/07/short_RUIN_2.jpg 720w, https://blog.diebin.at/wp-content/uploads/2013/07/short_RUIN_2-300x155.jpg 300w, https://blog.diebin.at/wp-content/uploads/2013/07/short_RUIN_2-500x258.jpg 500w" sizes="(max-width: 720px) 100vw, 720px" /></a></div>
<div></div>
<div id="magicdomid4" style="text-align: left;"></div>
<div style="text-align: left;"><strong>Wir schreiben das Zeitalter der Postapokalypse.</strong> Dies sind die Abenteuer des neuen /bin Kollektivs, das sich nach der letzten ÖH-Wahl durch die unendlichen Engen der sterilen Gebäude, Brandschutzverordnungen, fixierten Semesterplänen und intransparenten Meetings neu formiert, um spannende Projekte zu entdecken. Es schrammt dabei an Dystopien vorbei, die selbst unsere tapfere Mafalda erschaudern. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/2.4/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></div>
<div id="magicdomid5"></div>
<p></p>
<div><span id="more-1356"></span></div>
<div id="magicdomid7"></div>
<div id="magicdomid938">Dies ist eine Stellungnahme und ein Ausblick. Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, wurde die /bin bei der ÖH Wahl gewissermaßen abgewählt. Ab heute (1. Juli 2013) werden nur mehr zwei der 5 Mandatar*innen in der Studienvertretung Informatik aus der /bin kommen.  Wie die anderen drei agieren werden, und inwieweit sich da auch &#8220;ganz  normale Inforatikstudis&#8221; und sonstwie Interessierte einbringen können werden, wird sich zeigen. Zwei der drei Kandidat*innen, die anscheinend nicht (mehr) nach offenen, inklusiven und basisdemokratischen Prinzipien arbeiten wollen sind Mariana Melinte und Stephanie Urbanczyk. Beide waren bislang mehr oder weniger in der /bin aktiv und waren bereits über die letzten 2 Jahre Mandatarinnen in der Studienvertretung bzw. der Fakultätsvertretung.</div>
<div id="magicdomid9"></div>
<div></div>
<div id="magicdomid884">Der Vertrauensvorschuss, den viele in der /bin Mimi und Steffi gegeben haben, wurde enttäuscht. Wissen über die Prozesse in der Hochschulpolitik, über Budgetverwaltung, etc wurden in Workshops und Gesprächen der /bin aufgebaut. Wir haben Zeit investiert, und anstatt dass sich Mimi und Steffi (gern auch kritisch) einbringen, möchten sie nun mit Hong ihr eigenes Ding machen, und denken sie können es nun besser machen. Wir werden sehen, was passiert und inwieweit &#8211; abgesehen von den gewählten StudienvertreterInnen &#8211; noch andere Leute die Möglichkeit haben, sich einzubringen, doch wir sind auf Basis unserer Erfahrungen mit Mimi und Steffi eher skeptisch.</div>
<div id="magicdomid11"></div>
<p></p>
<div id="magicdomid12">Trotzdem sind wir daran interessiert, dass Studienvertretung passiert. Einigen in der /bin ist es wichtig, in Gremien zum Beispiel zur Gestaltung des Studienplans präsent zu sein und dort Themen einzubringen, die in offenen Arbeitsgruppentreffen diskutiert wurden. Wir möchten das Vorgehen und die Transparenz der neuen Studienvertretung beobachten und auch einfordern.</div>
<div id="magicdomid13"></div>
<p></p>
<div id="magicdomid955">Wir wollen euch überzeugen, wie wichtig offene (Arbeits)gruppen für die Fähigkeit junger Menschen sind, sich selbst zu organisieren und gestaltend auf Vorgaben einzuwirken. Die /bin wollte stets ein Ort sein, in dem wir Vorgaben &#8211; trotz vorgesetzter Deadlines, Studieninhalte, Prüfungsstress, Richtlinien &#8211; nicht um jeden Preis stehen lassen. Es gehört zum akademischen Lernprozess auf Distanz zu Vorgaben zu gehen, und sie ggf. in Frage zu stellen. Wie geht mensch damit um? Wer macht eigentlich die Vorgaben? Was waren die Überlegungen, diese Vorgaben zu setzen? Was machen Vorgaben mit den Menschen, die ihnen ausgesetzt sind?</div>
<div id="magicdomid15"></div>
<p></p>
<div id="magicdomid16">Das sind Fragen, die nicht notwendigerweise für die /bin sprechen &#8211; mensch kanns auch anders und neu angehen, vielleicht ist das sogar erfrischend. ABER: Wir sind überzeugt:</div>
<p></p>
<ul>
<li>Die Mitgestaltung von Studienbedingungen soll so barrierefrei wie möglich sein.</li>
<li>Ein Studium ist keine bedingungslose Unterwerfung unter etablierte Mehrheiten, auch wenn stabile Mehrheiten zur Orientierung sinnvoll sein können.</li>
<li>Und konkret für das Informatikstudium: Neben Programmierkenntnissen, Bestimmung algorithmischer Komplexität, Modellierung von Modellen oder Softwareentwicklungsmethoden und Spieltheorie gehören auch Fragen wie zum Beispiel folgende dazu: Was machen technische Vorgaben mit Menschen? Was machen Menschen mit Technik? Was tun, wenn Überwachungssoftware außer Kontrolle gerät? Wenn die Komplexität unserer technischen Systeme unsere Beurteilungsfähigkeit übersteigt? Günther Anders&#8217; Satz aus dem Buch &#8220;<a href="http://www.diogenes.ch/leser/katalog/a-z/z/9783257241662/buch">Zerstörung unserer Zukunft</a>&#8221; der nach Fukushima oft auf Atomkraftwerke bezogen wurde, passt auch auf globale Computer- oder Finanznetzwerke: „Wie verstörte Saurier lungern wir inmitten unserer Geräte herum“. Unsere&#8221;Werkzeuge&#8221; übersteigen das konkrete Verständnis und erhalten gewissermaßen ein Eigenleben, auf das wir nicht verzichten wollen, das uns andererseits aber ebenso (ver)formt. Kurz gesagt: Es gehört zu unserem Verständnis eines professionellen Informatikstudiums, uns mit Technikfolgen auf Menschen zu beschäftigen.</li>
</ul>
<div id="magicdomid20"></div>
<p></p>
<div id="magicdomid959">In diesem Sinne möchte die /bin also arbeiten. Ihr fragt euch vielleicht: Wie solls nun weitergehen? Tja, genau das versuchen wir auch rauszufinden. Jedenfalls wollen wir inhaltlich weiterarbeiten und werden uns weiterhin treffen. Inwieweit wir auch noch Studienvertretungs-Arbeit machen bzw. unterstützen können, hängt davon ab wie Mimi, Steffi und Hong agieren werden, und ob ihr, die ihr das lest, uns bei diesen postapokalyptischen Abenteuern unterstützt. Wenn du interessiert bist mitzumachen schreib uns einfach eine Mail an bagru (ät) diebin.at.</div>
<div id="magicdomid560"></div>
<p></p>
<div id="magicdomid25">Cheers,</div>
<div id="magicdomid26">die/bin</div>
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