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	<title>Kommentare &#8211; /bin &#8211; basisgruppe informatik</title>
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	<description>Infos, News und Updates der basisgruppe informatik</description>
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		<title>StV und FV? Und was es eigentlich heißt in der Opposition zu sein&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Oct 2013 09:33:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Stefan]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Oppositionsarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[StV]]></category>
		<category><![CDATA[Unipolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die /bin konnte in den ÖH Wahlen 2013 nicht die notwendige Mehrheit (3 von 5) an Mandaten gewinnen und stellt somit seit 1. Juli 2013 quasi die Opposition der Studienvertretung (StV). In der Fakultätsvertretung (FV) sind wir gar nicht vertreten,<span class="ellipsis">&#8230;</span><div class="read-more"><a href="https://blog.diebin.at/1380/stv-und-fv-und-was-es-eigentlich-heist-in-der-opposition-zu-sein">Read more &#8250;</a></div><!-- end of .read-more -->]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die <abbr title="Basisgruppe Informatik">/bin</abbr> konnte in den <abbr title="Österreichische Hochschüler_innenschaft">ÖH</abbr> Wahlen 2013 nicht die notwendige Mehrheit (3 von 5) an Mandaten gewinnen und stellt somit seit 1. Juli 2013 quasi die Opposition der Studienvertretung (StV). In der Fakultätsvertretung (FV) sind wir gar nicht vertreten, weil die FV nicht gewählt, sondern von den nominierungsberechtigten StVen (im Falle der FV Informatik ist das die StV Informatik) beschickt wird. Um zu klären, was es heißt, in der Opposition zu sein, wäre es vielleicht interessant, mal zu klären, was denn eine StV <abbr title="beziehungsweise">bzw.</abbr> FV überhaupt ist, was die nominellen Aufgaben sind und inwiefern es im Sommersemester 2015 vielleicht doch wieder wichtig sein könnte, die Vertreter_innen der Basisgruppe Informatik zu wählen.</p>
<h2>Forschung &#038; Lehre</h2>
<p>Nachdem hier weniger, die rechtlichen Grundlagen geklärt werden soll, also in welchem der relevanten Dokumente, was drinsteht (dafür gibt&#8217;s das Projekt <a title="Paragraphendiebin" href="https://paragraphen.diebin.at/">paragraphen.diebin.at</a>), werde ich darauf auch nicht näher eingehen, sondern nur mal grob umreißen, wie die Uni organisiert ist.</p>
<p>Oberflächlich lässt sich jedenfalls mal festsstellen, dass die Universität Wien gerne in den beiden Sphären Forschung &#038; Lehre gedacht wird, wobei die Grenzen auf Institutsebene oftmals verschwimmen. In der Lehre geht es um (Aus-)Bildung. Studierende können so Lehrveranstaltungen nach Studienplänen (Curricula) studieren und mit einem akademischen Grad (<abbr title="zum Beispiel">z.B.</abbr> Bachelor, Master, PhD, &#8230;) abschließen. Über die Forschungsseite kann ich noch nicht so viel reden, weil ich persönlich eher wenig Einblick habe (also z.B. wie Forschungsgelder vergeben werden). Nachdem das aber den Rahmen diesen Beitrags sprengen würde und es eigentlich um was anderes geht, spare ich diesen Teil mal aus&#8230;</p>
<p>Organisatorisch spiegelt sich diese Teilung im <a href="http://www.univie.ac.at/organisation/">Organisationsplan</a> der Universität Wien. Auf der einen Seite gibt es 15 Fakultäten und 4 Zentren, auf der anderen Seite 48 Studienprogrammleitungen (SPLs). Jedes Studium untersteht zumindest einer SPL. (So z.B. die Bachelorstudien Informatik bzw. Wirtschaftsinformatik der SPL 5 für Informatik und Wirtschaftsinformatik). Größere Fakultäten bestehen aus mehreren Instituten und mehrere SPLs sind an den Instituten angesiedelt.</p>
<p>Auf der Informatik ist die Sache einfacher. Hier gibt&#8217;s im wesentlichen nur 2 SPLs (SPL 5 und die SPL 44 fürs Doktoratsstudium) und seit paar Jahren keine Institute mehr sondern lediglich 12 Forschungsgruppen (was für Subeinheiten es gibt, wird zwischen Rektorat und Fakultäten in den jeweiligen <a href="http://rektorat.univie.ac.at/zielvereinbarungen/">Zielvereinbarungen</a> festgelegt).</p>
<h2>Monokratie</h2>
<p>Die Universität Wien hat sich in den letzten 15 Jahren ziemlich geändert. So gibt es einen systematischen Abbau von demokratischen Mitbestimmungsmöglichkeiten. So lässt sich die Uni Wien mittlerweile als neoliberal-transformiertes top-down-gemanagetes Unternehmen charakterisieren.</p>
<p>An der Spitze der Uni Wien steht ein ziemlich mächtiges Rektorat (welches die Uni leitet), ein eher schwacher Senat (der hauptsächlich bei studienrelevanten Sachen mitbestimmen kann) und mindestens zur Hälfte von der Politik beschickter Unirat (der z.B. den/die Rektor_in auswählt). Einzig im Senat sind Studis vertreten, aber auch nicht paritätisch. So stellt die Professor_innen-Kurie die Hälfte der Mitglieder, Studis und Mittelbau jeweils 4 und das allgemeine Universitätspersonal ist mit nur einer Stimme vertreten).</p>
<p>Auf Fakultätsebene sind kaum Mitbestimmungsmöglichkeiten der Studis vorhanden. So gibt&#8217;s nur als beratendes Gremium für den Dekan, der über fast alles alleine bestimmen kann, nur mindestens einmal im Semester eine Fakultätskonferenz.</p>
<p>Auf der Studienrichtungsebene gibt&#8217;s etwas mehr Möglichkeiten, sich bei der Studiengestaltung zumindest ein bisschen zu beteiligen. Zwar ist die Studienkonferenz auch nur ein beratendes Gremium für eine ziemlich mächtige Studienprogrammleitung, aber dafür gibt&#8217;s auf der Ebene auch Curriculare Arbeitsgruppen (in denen Studienpläne erarbeitet werden), Habilkommissionen (in denen über die Habilitation bestimmt wird) sowie Berufungsverfahren, in denen Studis vertreten sind.</p>
<h2>Vertretung der Studierenden</h2>
<p>Auch wenn die Mitbestimmungsmöglichkeiten für Studis für sich selbst schon etwas zu wünschen übrig lassen, wird das ganze auf Seiten der Hochschüler_innenschaft (<abbr title="Hochschüler_innenschaft an der Universität Wien">ÖH Uni Wien</abbr>) noch einmal konterkariert. So wird die StV und die Universitätsvertretung (UV) alle 2 Jahre gewählt. Auf UV-Ebene (die in diesem Beitrag nicht behandelt wird) treten Fraktionen als wahlwerbende Gruppen an, während auf der StV-Ebene Personen direkt gewählt werden.</p>
<p>Die StV Informatik besteht aus 5 Mandaten. Diese hat zumindest einmal im Semester eine StV-Sitzung auf der alle Mandatar_innen stimmberechtigt sind. Währenddessen bestimmt der/die Vorsitzende einer StV (bzw. in deren/dessen Abwesenheit deren/dessen Stellvertretung) mehr oder weniger im Alleingang (kann ja notfalls von der StV-Sitzung neugewählt werden, wenn sich eine Mehrheit finden lässt). Auf der FV läuft&#8217;s ähnlich ab, nur dass die FV nicht demokratisch gewählt, sondern von der StV beschickt wird.</p>
<p>Wie es sich für eine repräsentative Demokratie gehört, hört strukturell gesehen die Mitbestimmungsmöglichkeiten mit der Wahl einer Vertretung weitestgehend auf. <abbr title="Das heißt">D.h.</abbr> die StV bestimmt, wer in die Studienkonferenz, in Curriculare Arbeitsgruppen, Habil- oder Berufungskommissionen geschickt wird.</p>
<p>Die Basisgruppe Informatik hat von Juli 2005 bis Juni 2013 die StV bzw. FV gestellt und dabei versucht, die repräsentativ-demokratischen, also hierarchischen Vorgaben durch basisdemokratische Mitbestimmungsmöglichkeiten zu durchbrechen und alles gemeinsam im Konsens und nach gewissen Grundsätzen zu entscheiden. Letzteres werden wir wohl noch weiter probieren, aber nachdem wir grad nicht das StV-Zepter in der Hand halten, sondern wie anfangs erwähnt die Opposition stellen, sind wir auch nicht mehr im StV-Kammerl und haben auch kein StV-Budget mehr.</p>
<h2>Oppositionsarbeit?</h2>
<p>Was Opposition so bedeutet und warum eine starke Opposition wichtig sein kann für repräsentativ-demokratische Systeme, könnt ihr auf Seite 8 in der <a href="https://fsinf.at/t%C3%B3dos-die-andere-studierendenzeitung-03">dritten Ausgabe der Tódos</a> nachlesen.</p>
<p>Zur neuen StV / FV können wir leider noch nicht viel sagen, weil wir auch nicht unbedingt mehr mitbekommen können als andere. Mittlerweile ist jedenfalls die <a href="http://anonym.to/?http://infstv.univie.ac.at/infstv/">neue Website</a> online. Entgegen den Versprechungen der letzten StV-Sitzung sind die StV-Sitzungsprotokolle bisher noch nicht online gestellt worden, aber die Seite ist ja auch noch <em>in Bearbeitung</em>.</p>
<p>Dass die jetzige StV ganz <a href="https://www.facebook.com/basisgruppe.informatik/posts/581940428493847?comment_id=6275513&#038;offset=0&#038;total_comments=7">andere Töne</a> anschlägt, dürfte mittlerweile jedenfalls schon feststehen (ist auch am <a href="https://wiki.diebin.at/Sprachgebrauch">Sprachgebrauch</a> der neuen Website erkennbar)&#8230;</p>
<p>Im <a href="https://blog.diebin.at/1356/postapokalypse-jetzt" title="Postapokalypse JETZT!">vorletzten Blogeintrag</a> wurde versprochen, dass wir dranbleiben würden. Für mich wäre es aber schon auch wichtig(er) den sprichwörtlichen Wald nicht aus den Augen zu verlieren. Was die StV/FV (als gesetzlich eingerichtete Vertretung) macht (oder nicht macht) ist &#8211; so ärgerlich es auch sein mag &#8211; nämlich <abbr title="in my humble opinion">IMHO</abbr> nur sekundär.</p>
<p>Denn der Protest gegen rassistisches, sexistisches Verhalten von Lehrenden, das Reinreklamieren marginalisierter Thematiken und das Aufzeigen von Missständen, sowie das Anprangern gegen die Neoliberalisierung der Universitäten kann auch ohne in den dafür vorgesehenen Gremien vertreten zu sein weitergehen. Weshalb wir uns auch weiterhin engagieren, diebin.at weiterbetreiben und nicht einfach aufgeben werden. Wir bleiben widerständig und lassen uns nicht <a href="https://www.youtube.com/watch?v=UwE8dlRnsio">kaputtmachen</a>!</p>
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		<title>Postapokalypse JETZT!</title>
		<link>https://blog.diebin.at/1356/postapokalypse-jetzt</link>
		<pubDate>Mon, 01 Jul 2013 19:38:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Andyka]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[bildungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Fakultät Informatik]]></category>
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		<category><![CDATA[kritische informatik]]></category>
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		<category><![CDATA[Unipolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir schreiben das Zeitalter der Postapokalypse. Dies sind die Abenteuer des neuen /bin Kollektivs, das sich nach der letzten ÖH-Wahl durch die unendlichen Engen der sterilen Gebäude, Brandschutzverordnungen, fixierten Semesterplänen und intransparenten Meetings neu formiert, um spannende Projekte zu entdecken.<span class="ellipsis">&#8230;</span><div class="read-more"><a href="https://blog.diebin.at/1356/postapokalypse-jetzt">Read more &#8250;</a></div><!-- end of .read-more -->]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div></div>
<div></div>
<div></div>
<div><a href="https://blog.diebin.at/wp-content/uploads/2013/07/short_RUIN_2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1358" alt="short_RUIN_2" src="https://blog.diebin.at/wp-content/uploads/2013/07/short_RUIN_2.jpg" width="720" height="372" srcset="https://blog.diebin.at/wp-content/uploads/2013/07/short_RUIN_2.jpg 720w, https://blog.diebin.at/wp-content/uploads/2013/07/short_RUIN_2-300x155.jpg 300w, https://blog.diebin.at/wp-content/uploads/2013/07/short_RUIN_2-500x258.jpg 500w" sizes="(max-width: 720px) 100vw, 720px" /></a></div>
<div></div>
<div id="magicdomid4" style="text-align: left;"></div>
<div style="text-align: left;"><strong>Wir schreiben das Zeitalter der Postapokalypse.</strong> Dies sind die Abenteuer des neuen /bin Kollektivs, das sich nach der letzten ÖH-Wahl durch die unendlichen Engen der sterilen Gebäude, Brandschutzverordnungen, fixierten Semesterplänen und intransparenten Meetings neu formiert, um spannende Projekte zu entdecken. Es schrammt dabei an Dystopien vorbei, die selbst unsere tapfere Mafalda erschaudern. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/2.4/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></div>
<div id="magicdomid5"></div>
<p></p>
<div><span id="more-1356"></span></div>
<div id="magicdomid7"></div>
<div id="magicdomid938">Dies ist eine Stellungnahme und ein Ausblick. Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, wurde die /bin bei der ÖH Wahl gewissermaßen abgewählt. Ab heute (1. Juli 2013) werden nur mehr zwei der 5 Mandatar*innen in der Studienvertretung Informatik aus der /bin kommen.  Wie die anderen drei agieren werden, und inwieweit sich da auch &#8220;ganz  normale Inforatikstudis&#8221; und sonstwie Interessierte einbringen können werden, wird sich zeigen. Zwei der drei Kandidat*innen, die anscheinend nicht (mehr) nach offenen, inklusiven und basisdemokratischen Prinzipien arbeiten wollen sind Mariana Melinte und Stephanie Urbanczyk. Beide waren bislang mehr oder weniger in der /bin aktiv und waren bereits über die letzten 2 Jahre Mandatarinnen in der Studienvertretung bzw. der Fakultätsvertretung.</div>
<div id="magicdomid9"></div>
<div></div>
<div id="magicdomid884">Der Vertrauensvorschuss, den viele in der /bin Mimi und Steffi gegeben haben, wurde enttäuscht. Wissen über die Prozesse in der Hochschulpolitik, über Budgetverwaltung, etc wurden in Workshops und Gesprächen der /bin aufgebaut. Wir haben Zeit investiert, und anstatt dass sich Mimi und Steffi (gern auch kritisch) einbringen, möchten sie nun mit Hong ihr eigenes Ding machen, und denken sie können es nun besser machen. Wir werden sehen, was passiert und inwieweit &#8211; abgesehen von den gewählten StudienvertreterInnen &#8211; noch andere Leute die Möglichkeit haben, sich einzubringen, doch wir sind auf Basis unserer Erfahrungen mit Mimi und Steffi eher skeptisch.</div>
<div id="magicdomid11"></div>
<p></p>
<div id="magicdomid12">Trotzdem sind wir daran interessiert, dass Studienvertretung passiert. Einigen in der /bin ist es wichtig, in Gremien zum Beispiel zur Gestaltung des Studienplans präsent zu sein und dort Themen einzubringen, die in offenen Arbeitsgruppentreffen diskutiert wurden. Wir möchten das Vorgehen und die Transparenz der neuen Studienvertretung beobachten und auch einfordern.</div>
<div id="magicdomid13"></div>
<p></p>
<div id="magicdomid955">Wir wollen euch überzeugen, wie wichtig offene (Arbeits)gruppen für die Fähigkeit junger Menschen sind, sich selbst zu organisieren und gestaltend auf Vorgaben einzuwirken. Die /bin wollte stets ein Ort sein, in dem wir Vorgaben &#8211; trotz vorgesetzter Deadlines, Studieninhalte, Prüfungsstress, Richtlinien &#8211; nicht um jeden Preis stehen lassen. Es gehört zum akademischen Lernprozess auf Distanz zu Vorgaben zu gehen, und sie ggf. in Frage zu stellen. Wie geht mensch damit um? Wer macht eigentlich die Vorgaben? Was waren die Überlegungen, diese Vorgaben zu setzen? Was machen Vorgaben mit den Menschen, die ihnen ausgesetzt sind?</div>
<div id="magicdomid15"></div>
<p></p>
<div id="magicdomid16">Das sind Fragen, die nicht notwendigerweise für die /bin sprechen &#8211; mensch kanns auch anders und neu angehen, vielleicht ist das sogar erfrischend. ABER: Wir sind überzeugt:</div>
<p></p>
<ul>
<li>Die Mitgestaltung von Studienbedingungen soll so barrierefrei wie möglich sein.</li>
<li>Ein Studium ist keine bedingungslose Unterwerfung unter etablierte Mehrheiten, auch wenn stabile Mehrheiten zur Orientierung sinnvoll sein können.</li>
<li>Und konkret für das Informatikstudium: Neben Programmierkenntnissen, Bestimmung algorithmischer Komplexität, Modellierung von Modellen oder Softwareentwicklungsmethoden und Spieltheorie gehören auch Fragen wie zum Beispiel folgende dazu: Was machen technische Vorgaben mit Menschen? Was machen Menschen mit Technik? Was tun, wenn Überwachungssoftware außer Kontrolle gerät? Wenn die Komplexität unserer technischen Systeme unsere Beurteilungsfähigkeit übersteigt? Günther Anders&#8217; Satz aus dem Buch &#8220;<a href="http://www.diogenes.ch/leser/katalog/a-z/z/9783257241662/buch">Zerstörung unserer Zukunft</a>&#8221; der nach Fukushima oft auf Atomkraftwerke bezogen wurde, passt auch auf globale Computer- oder Finanznetzwerke: „Wie verstörte Saurier lungern wir inmitten unserer Geräte herum“. Unsere&#8221;Werkzeuge&#8221; übersteigen das konkrete Verständnis und erhalten gewissermaßen ein Eigenleben, auf das wir nicht verzichten wollen, das uns andererseits aber ebenso (ver)formt. Kurz gesagt: Es gehört zu unserem Verständnis eines professionellen Informatikstudiums, uns mit Technikfolgen auf Menschen zu beschäftigen.</li>
</ul>
<div id="magicdomid20"></div>
<p></p>
<div id="magicdomid959">In diesem Sinne möchte die /bin also arbeiten. Ihr fragt euch vielleicht: Wie solls nun weitergehen? Tja, genau das versuchen wir auch rauszufinden. Jedenfalls wollen wir inhaltlich weiterarbeiten und werden uns weiterhin treffen. Inwieweit wir auch noch Studienvertretungs-Arbeit machen bzw. unterstützen können, hängt davon ab wie Mimi, Steffi und Hong agieren werden, und ob ihr, die ihr das lest, uns bei diesen postapokalyptischen Abenteuern unterstützt. Wenn du interessiert bist mitzumachen schreib uns einfach eine Mail an bagru (ät) diebin.at.</div>
<div id="magicdomid560"></div>
<p></p>
<div id="magicdomid25">Cheers,</div>
<div id="magicdomid26">die/bin</div>
]]></content:encoded>
			</item>
		<item>
		<title>ÖH Wahlen 2013, und wie die /bin so dazu steht</title>
		<link>https://blog.diebin.at/1338/oh-wahlen-2013-und-wie-die-bin-so-dazu-steht</link>
		<pubDate>Thu, 09 May 2013 14:23:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[/bin - basisgruppe informatik]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Alternativen]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[FV]]></category>
		<category><![CDATA[ÖH]]></category>
		<category><![CDATA[ÖH-Wahl]]></category>
		<category><![CDATA[StV]]></category>
		<category><![CDATA[Unipolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">https://blog.diebin.at/?p=1338</guid>
		<description><![CDATA[Wie ihr inzwischen wohl alle mitbekommen haben dürftet stehen wieder mal ÖH-Wahlen ins Haus. Das heißt, wir alle dürfen wieder mal unsere Studivertreter*innen wählen. Naja, zumindest die Studienvertretung und die Universitätsverträtung. Die je nächsthöheren Ebenen (Fakultätsvertretung und Bundesvertretungen) dürfen wir<span class="ellipsis">&#8230;</span><div class="read-more"><a href="https://blog.diebin.at/1338/oh-wahlen-2013-und-wie-die-bin-so-dazu-steht">Read more &#8250;</a></div><!-- end of .read-more -->]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<style type="text/css"><!--
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<p lang="de-DE">Wie ihr inzwischen wohl alle mitbekommen haben dürftet stehen wieder mal ÖH-Wahlen ins Haus. Das heißt, wir alle dürfen wieder mal unsere Studivertreter*innen wählen. Naja, zumindest die Studienvertretung und die Universitätsverträtung. Die je nächsthöheren Ebenen (Fakultätsvertretung und Bundesvertretungen) dürfen wir seit 2004 gar nicht mehr direkt wählen – sie werden von den anderne beiden Ebenen entsandt. Mensch kann das durchaus als Demokratieabbau verstehen.</p>
<p lang="de-DE">Aber, wenn wir schon bei der Demokratie sind: kommt ihr euch nicht auch ein bisschen verarscht vor wenn ihr alle zwei Jahre mal irgendwo ein Kreuz machen könnt und sich dadurch alles zum Besseren wenden soll? Wieso also nicht Demokratie tatsächlich wagen und partizipativere, inklusivere Modelle entwickeln, die den Interessen der Menschen gerechter werden? Gerade als Informatiker*innen dürfte uns das gar nicht so abwegig erscheinen. Dass User Involvement oder gar Participatory Design zur besseren Technologien führt (das heißt besser für jene die davon betroffen sind) ist ja inzwischen schon ein alter Hut.</p>
<p lang="de-DE"><a href="https://blog.diebin.at/wp-content/uploads/2013/05/a-wahl.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-1339" alt="Kritischer Wahlhinweis" src="https://blog.diebin.at/wp-content/uploads/2013/05/a-wahl.png" width="430" height="90" srcset="https://blog.diebin.at/wp-content/uploads/2013/05/a-wahl.png 430w, https://blog.diebin.at/wp-content/uploads/2013/05/a-wahl-300x62.png 300w" sizes="(max-width: 430px) 100vw, 430px" /></a>Nun, um genau das auch im sozialen, politischen Miteinander zu entwickeln wurde von einigen Leuten 2005 die <i>/bin – basisgruppe informatik</i> gegründet und stellte seitdem auch die <i>Studien- &amp; Fakultätsvertretung der Informatik</i>. Das heißt, dass auch alle zwei Jahre bis zu 10 Leute gefunden wurden (5 für die Studienvertretung, 5 für die Fakultätsvertretung), die offiziell als Vertreter*innen kandidieren, sich aber dadurch nicht als wichtiger empfinden als alle anderen Beteiligten. Entscheidungen werden in diesem Modell also nicht von ein paar gewählten getroffen, sondern in einem gemeinsamen offenen Prozess. Zumeist gibt es dazu so etwas wie ein Plenum, generell haben wir aber seit 2005 immer wieder verschiedene Modelle probiert und versucht uns hier weiterzuentwickeln.</p>
<p lang="de-DE"><strong>Also wie jetzt &#8211; doch wählen?</strong></p>
<p lang="de-DE">Ja, denn wir wollen auch genau das in Zukunft tun: partizipative Demokratie weiterentwickeln, hier am konkreten Beispiel der <i>Studien- &amp; Fakultätsvertretung Informatik</i>. Daher kandidieren auch folgende fünf Personen mit dem expliziten Hinweis, dass sie weiterhin einen basisdemokratischen Organisationsprozess und die /bin als Entwicklungsraum dafür unterstützen:</p>
<ul>
<li><strong>Polzer Michelle</strong></li>
<li><strong>Würcher Corina</strong></li>
<li><strong>Melmuk Stefan</strong></li>
<li><strong>Grüner Georg Josef</strong></li>
<li><strong>Kraft Fabian</strong></li>
</ul>
<p lang="de-DE">Diesmal treten auch drei Gegenkandidat*innen an, die teilweise über die letzten Jahre selbst in der /bin waren. Wir haben versucht von Ihnen auch eine Stellungnahme einzuholen wieso und ob sie die /bin denn gar nicht mehr unterstützen wollen. Allerdings haben wir hier bislang keine Antworten bekommen. Wir können nur aus den Plenumsdiskussionen der letzten Monate schließen, dass ihnen so offene Diskussionen zu mühsam sind und sie lieber alleine entscheiden wollen. Studis sollen zwar weiterhin Vorschläge einbringen können, aber letztendlich sind halt doch die gewählten Mandatar*innen zuständig. Ja, auch das kann wohl als Demokratieabbau verstanden werden. Rechtlich ist aber genau das möglich und auch vorgesehen.</p>
<p lang="de-DE">Trotz aller Kritik and repräsentativer Demokratie (gegenüber einer partizipativen Demokratie) wollen wir euch daher empfehlen kommende Woche von Dienstag bis Donnerstag (14. &#8211; 16. Mai 2013) die oben genannten Kandidat*innen der /bin zu wählen. Nur so ist auch weiterhin ein offener Beteiligungsprozess aller am Informatikstudium Interessierten gewährleistet.</p>
<p lang="de-DE"><strong>Kritik und Eigeninitiative</strong></p>
<p lang="de-DE">Letztendlich wollen wir aber dazu aufrufen doch selber aktiv zu werden. Startet Initiativen und Projekte, nehmt nicht alles unhinterfragt hin was euch irgendwelche Autoritäten (Lehrende, Unibürokrat*innen, Politiker*innen, etc.) weißmachen wollen. Klar haben die oft einen nützlichen Erfahrungsschatz, den wollen wir auch gar nicht schmähen. Allerdings sollte es allen selbst ermöglicht werden sich ihr Wissen frei anzueignen. Menschliche Bedürfnisse sollten nicht starren Bürokratien und rigiden Lehrplänen nachgereiht werden, nur weil manche Meinen dass <i>Informatik</i> halt genau so und so ausschauen muss. Demokratie kann also nicht beim Kreuzchenmachen aufhören, Demokratie ist ein Prozess, der letzten Endes zu Herrschaftsabbau und Mitbestimmung aller führen muss. Das kann ein repräsentatives Wahlsystem alleine nicht erfüllen. Und doch wird es uns ständig und überall so eingetrichtert.</p>
<p lang="de-DE">Wenn ihr euch dennoch nicht ganz so sicher seit empfehlen wir aber auch: drückt euren Unmut aus, wählt ungültig! Als Hinweis, wenn ihr nun ungültig bzw. basisdemokratisch wählen wollt: es empfiehlt sich immer mehr Gruppen/KandidatInnen zu wählen als möglich, denn bei leeren Wahlzetteln wird gerne beim Auszählen irgendwo ein Kreuz dazugeschmuggelt und so eine Stimme erschlichen.</p>
<p lang="de-DE">Und behaltet im Hinterkopf: Wenn Wahlen was ändern würden, wären sie verboten!</p>
<p lang="de-DE">Engagiert euch selbst. Kommt auch gerne mal bei einem <a href="https://wiki.diebin.at/Plenum">Plenum</a> vorbei. Oder startet einfach eine Arbeitsgruppe, eine selbstorganisierte Lehrveranstaltung, ein gemeinsames Frühstück, was auch immer euch sonst noch so einfällt. Einige Anregungen könnt ihr ja auch aus der Liste jener Sachen nehmen die wir seit 2005 immer wieder mal gemacht haben: <a href="https://wiki.diebin.at/Die_/bin#Was_wir_tun.3F">Was wir tun</a>.</p>
<p lang="de-DE">Weitere kritische Infos zu Wahlen und repräsentativer versus partizipativer Demokratie:</p>
<ul>
<li>Andere basisdemokratische Studivertretungen: <a href="https://www.basisgruppen.at/">https://www.basisgruppen.at</a></li>
<li><a href="https://tutpro.diebin.at/index.php/KO_Juni_2011/Basisdemokratie-Texte">Textsammlung zu Basisdemokratie</a> des <a href="https://tutpro.diebin.at/">Unabhängigen Tutoriumsprojekts</a></li>
</ul>
<p>Infos zur /bin:</p>
<ul>
<li><a href="https://wiki.diebin.at/Die_/bin">Wer ist die /bin?</a> Und was tut sie seit 2005?</li>
<li>Da wir im Gegensatz zu unseren Gegenkandidat*innen auch offen und transparent arbeiten können bei uns auch jederzeit alle <a href="https://wiki.diebin.at/Kategorie:Plena">Entscheidungen in unserem öffentlichen Wiki nachgelesen</a> werden.</li>
<li>Was ist eigentlich so ein offenes Plenum? → <a href="https://wiki.diebin.at/HowTo_/bin/plenum">HowTo /bin/plenum</a></li>
</ul>
<p><strong>Und wo kann ich da jetzt wählen gehen?</strong></p>
<p>Alle auf der Informatik wahlberechtigten können ihre Stimme für die Studienvertretung Informatik im Wahllokal in der Medienlounge im Erdgeschoß der Währingerstraße 29 abgeben. Die Öffungszeiten:</p>
<ul>
<li>Di., 14. Mai: 10 bis 18 Uhr</li>
<li>Mi., 15. Mai: 10 bis 20 Uhr</li>
<li>Do., 16. Mai: 9 bis 15 Uhr</li>
</ul>
<p>Wahlberechtigt für die StV Informatik sind übrigens alle jene, die für eines der verschiedenen Informatik-Studien inskribiert sind (auch Lehramt). Das gilt allerdings nur, wenn der ÖH-Beitrag bzw. die Studiengebühren bis zum 27. März eingezahlt wurden. Anzumerken ist auch noch, dass Nicht-EWR-Staatsbürger*innen zwar wählen dürfen sich aber nicht wählen lassen dürfen. Das ist leider der rassistischen Gesetzgebung des Österreichischen Staates geschuldet. Zumindest machen es aber basisdemokratische Strukturen auch für Nicht-EWR-Bürger*innen möglich sich gleichberechtigt mit allen anderen Interessierten einzubringen.</p>
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		<title>Uni-Theater: Aufnahmeverfahren</title>
		<link>https://blog.diebin.at/1276/uni-theater-aufnahmeverfahren</link>
		<pubDate>Tue, 16 Apr 2013 13:13:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Stefan]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die kommenden Zugangsbeschränkungen beschäftigen uns schon länger. Geschichtlich könnte eins mit dem Bologna-Prozess anfangen oder mit der darauffolgenden Umsetzung. So wurde im Frühjahr 2011 per Bundesgesetz eine verpflichtende &#8220;Studieneingangs- und Orientierungsphase&#8221; eingeführt (§66), die von den Unis wegen restriktiver Paragraphen<span class="ellipsis">&#8230;</span><div class="read-more"><a href="https://blog.diebin.at/1276/uni-theater-aufnahmeverfahren">Read more &#8250;</a></div><!-- end of .read-more -->]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die kommenden Zugangsbeschränkungen beschäftigen uns schon länger. Geschichtlich könnte eins mit dem Bologna-Prozess anfangen oder mit der darauffolgenden Umsetzung. So wurde im Frühjahr 2011 per Bundesgesetz eine verpflichtende &#8220;Studieneingangs- und Orientierungsphase&#8221; eingeführt (§66), die von den Unis wegen restriktiver Paragraphen wie z.B. die lebenslange Sperre, falls eins eine Prüfung zweimal nicht besteht (welche mittlerweile aufgehoben bzw. zu einer einjährigen Sperre nach dem dritten Antritt abgeändert wurde), vor allem als Knock-Out-Phase und nicht zur intendierten Orientierung genutzt wurde bzw. wird.</p>
<p>Mittlerweile und weil der Zugang zu den Unis &#8220;fair&#8221; geregelt und die Unis auch irgendwie finanziert werden wollen, ist das <abbr title="Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung">bm:wf</abbr> auf die Idee gekommen, die Zugangsbeschränkungen mit einer Reform der Universitätsfinanzierung auszubauen. Das ganze läuft unter dem tollen Namen der Studienplatzfinanzierung, die mal probeweise für ein paar Felder (Informatik, Biologie, Wirtschaftswissenschaften, Architektur und Pharmazie) eingeführt wurde.</p>
<p>So ist z.B. das Informatikstudium auf der Uni Wien auf 252 bzw. Wirtschaftsinformatik auf 109 Studis begrenzt worden, wobei das angekündigte Aufnahmeverfahren fürs kommende Studienjahr (2013/14) <a href="http://informatik.univie.ac.at/home/news-events/news-events-einzelansicht/article/aufnahmeverfahren-fuer-das-studienjahr-201314-ausgesetzt/?tx_ttnews[backPid]=65140&amp;cHash=bce6024796c8148b7c814558104565fd">doch ausgesetzt wird</a>, d.h. die Inskription auf der Uni Wien wird ganz normal möglich sein!</p>
<p>Hintergrund des komischen Hin- und Hers ist, dass sich die <a href="http://www.tuwien.ac.at/aktuelles/news_detail/article/8081/">TU Wien</a> weigert, die Leistungsvereinbarungen mit dem bm:wf zu unterschreiben. Nicht aber, weil sie prinzipiell was gegen Aufnahmeverfahren hätten, sondern einzig und allein deshalb, weil sie sonst vertraglich dazu verpflichtet wären, für mehr Studis Plätze anzubieten. Konkret geht es der TU Wien um die Reduzierung der Plätze auf ca. 500, während das bm:wf gerne doppelt soviele Informatik-Studis auf der TU Wien hätte.</p>
<p>So verständlich der Schritt der TU Wien ist und wie politisch er auch notwendig scheinen mag (die TU Wien hat etwa <a href="http://derstandard.at/1334795963635">20 Millionen Euro</a> Schulden), nachdem die Unis trotz Studiplatzfinanzierung unterfinanziert bleiben würden, ist dieser Schritt (sowie schon die Streichung fast aller Lehramtsfächer auf der TU) dennoch nicht unkritisch zu begrüßen, weil hier auf dem Rücken der Studis die Finanzierung der Unis ausgetragen wird. So wird es auf der TU Wien wahrscheinlich weiterhin zu einer (gesetzlich nicht geregelten) <a href="https://fsinf.at/zukunftsbeschr%C3%A4nkungen-durchbrechen-freie-fahrt-f%C3%BCr-freie-bildung">Zugangsbeschränkung im Laufe des Semesters</a> geben, in dem einfach nicht genügend Plätze angeboten werden und die Leute nach einem Monat rausgeprüft werden. Die Mär, dass allein dadurch (oder in Verbindung mit ebenfalls und vor allem sozial selektierenden Studiengebühren) die Qualität des Studiums steigen würde, ist auf alle Fälle zu hinterfragen.</p>
<p>Das vielleicht (zumindest kurzfristig) einzig Positive an der Sache: an der Uni Wien gibt es vorerst, wie gesagt, doch <a href="http://www.univie.ac.at/mtbl02/2012_2013/2012_2013_128.pdf">kein Aufnahmeverfahren</a>g. Grund ist denkbar einfach: es gibt durch die Weigerung der TU Wien keine_n, der oder die den Test (der ja für beide Unis gleich sein sollte) in so kurzer Zeit schreiben würde&#8230;</p>
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		<title>Sexism on the web and in hacker spaces revisited!</title>
		<link>https://blog.diebin.at/999/sexism-on-the-web-and-in-hacker-spaces-revisited</link>
		<pubDate>Mon, 07 Jan 2013 14:27:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jackie Quing of Thieves]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[About half a year ago, I put together some notes on &#8220;Sexism on the web and in hacker spaces&#8220;, because there have been a lot of ugly things going on over the summer which urged me to voice some concerns<span class="ellipsis">&#8230;</span><div class="read-more"><a href="https://blog.diebin.at/999/sexism-on-the-web-and-in-hacker-spaces-revisited">Read more &#8250;</a></div><!-- end of .read-more -->]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>About half a year ago, I put together some notes on &#8220;<a href="https://blog.diebin.at/?p=938">Sexism on the web and in hacker spaces</a>&#8220;, because there have been a lot of ugly things going on over the summer which urged me to voice some concerns and point to ongoing struggles (usually of women) against sexist behaviour.</p>
<p>Sadly, once again I have to take this issue up following some major incidents in hacker communities. Recently the 29c3 took place in Hamburg &#8211; the major annual hacker conference in the German speaking regions. And happily the incidents of last summer led the organisers to device an explicit anti-harassment policy for the conference. Of course nobody would have thought that this alone will hold back sexist jerks from harassing and insulting other people. But what came out in the end is more disappointing than I have imagined. A good summary of all the sexist crap that happend and was often tolerated is provided by <em>Valerie Aurora</em> at the <em>Ada Initiative</em> blog: <a href="http://adainitiative.org/2013/01/ending-sexism-in-hacker-culture-a-work-in-progress/">Ending sexism in hacker culture: A work in progress</a>.</p>
<p>For now I won&#8217;t go on any further, because I am a bit disillusioned. I actually thought after last summer that something might change and even &#8216;hackers&#8217; (speaking in cliché) would grant more diverse people to join their ranks. And of course there are enough hackers who find all that awful too and who put a lot of effort into changing this, but they are clearly the minority. Interestingly some of the best efforts come out of male and hacker dominated contexts &#8211; they just seem to be ignored again by the majority of these context&#8217;s members. For example <em>Anatol Stefanowitch</em> gave a great talk (in German) on speech and platform neutrality at the last <a href="http://12.openmind-konferenz.de/?page_id=12">openmind conference &#8211; #om12</a>. In this talk he explained very clearly from a linguist perspective how sexism, racism, classism and other forms of discrimination work in speech and what to do against them. If you understand German, give it a try, it is a very clear presentation and funny in it&#8217;s own way: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=6w0mHcPc7Ek">Sprache und Plattformneutralität</a>. So, not all <em>Pirates</em> seem to think they are post-gender (confer my article &#8220;<a title="Permanent Link zu No, we are not post-gender!" href="https://blog.diebin.at/?p=867">No, we are not post-gender!</a>&#8221; from May 2012).</p>
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		<title>Sexism on the web and in hacker spaces</title>
		<link>https://blog.diebin.at/938/sexism-on-the-web-and-in-hacker-spaces</link>
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		<pubDate>Sun, 19 Aug 2012 11:56:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jackie Quing of Thieves]]></dc:creator>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>This summer so far, there was a whole lotta fuzz about sexism on the web and in hacker spaces. And that is a good thing, because still too many people believe this is just a minor issue and that we just shouldn&#8217;t be so sensitive about that. Well, actually, that is exactly the kind of structural sexism that allows for all those sexist creeps to go around and harass as they like &#8211; and this is not only on the web. The same thing can be said of our very own face-to-face relations. If you are in computer science and want to talk about sexism, then you usually get weird looks. Only if you are in the lucky situation to find some critical minds with whom you might converse about such topics you will have at least the chance to feel not at all alone on these grounds. Well, but why talking about sexism? We are anyways against it, aren&#8217;t we? This is the common assumption (not only in computer science contexts) which is the basis for an atmosphere that breeds sexist trolls In fact we could much better call many online contexts (sexist) trollospheres, because sad as is it, it seems rather normal that (sexist) trolls thrive away in many communicative online spaces without much consequence. This doesn&#8217;t mean that being ignorant about sexism directly produces sexist trolls and behavior. But it produces a (discursive) culture in which it is just ok to throw around some sexist jokes and the like. It is deemed &#8220;normal&#8221; then, and only if somebody really exaggerates (as if single sexist jokes would not be enough to insult people and drive them away), then some critical comments follow even by those otherwise ignorant of most sexism. It is also rather common then for these commentators to assume that this is only some kind of weird individual case. But well, let me tell you what happened so far.</p>
<p>Recently there was a lot of widely distributed talk about sexism on the web. Partly this was due to the great achievements of <a href="http://www.feministfrequency.com/about/">Anita Sarkeesian</a>, who facilitates the wonderful feminist pop culture media critique blog at <a href="http://www.feministfrequency.com">feministfrequencies.com</a>. Last year, on this platform, she provided her widely received series of short videos under the title <a href="http://www.feministfrequency.com/tag/tropes-vs-women/">Tropes vs. Women</a>, a series that &#8220;explores the reoccurring stories, themes and representations of women in Hollywood films and TV&#8221;. This year she planned on doing another series to &#8220;explore five common and recurring stereotypes of female characters in video games&#8221;. For that she started a crowd-funding campaign on Kickstarter under the title <a href="http://www.kickstarter.com/projects/566429325/tropes-vs-women-in-video-games">Tropes vs. Women in Video Games</a>, to get a little funding for it. Although the initial goal was just 6.000 US-$, in the end a fascinating 158.922 US-$ were pledged. Well, so far so good. At the same time a load of harassment and online-mobbing against Sarkeesian started. The great thing she then did do was to document this publicly right from the start. This way a whole lot of media coverage set in and sexism on the web suddenly was a serious topic &#8211; for it has been so often neglected by online communities as individual problems that are not worthy public debate. Those who bring up critiques on sexist behaviour are usually silenced or discounted as oversensitive political agitators. Sarkeesian fortunately was experienced enough to put up with that, so instead of being silenced she made all the harassment public:</p>
<blockquote><p>&#8220;Here is a very small sample of the harassment I deal with for daring to criticize sexism in video games. Keep in mind that all this is in response to my <a href="http://www.kickstarter.com/projects/566429325/tropes-vs-women-in-video-games/">Kickstarter project</a> for a video series called <em>Tropes vs. Women in Video Games </em>(which I have not even made yet). These are the types of silencing tactics often used against women on the internet who dare to speak up. But don’t worry it won’t stop me!&#8221;</p></blockquote>
<p>This of course led to more harassment. But it also probably led to more backers for her project, which is a great side effect. To make money of all those sexist trolls, if you cannot get rid of them is after all not such a bad strategy, as the platform <a href="http://hatr.org/about">hatr.org</a> already showed for critical german speaking online contexts. Well, now, I will not post all the articles Anita Sarkeesian put out on this issue, because it might be hard to go through all those violent examples, which she made transparent on her blog. If you are interested go to her website and just scroll down (she also put some trigger warnings there, where it starts to get awful, in case you are unsure if you want to take that in). To get some overview of the media coverage look at Sarkeesian&#8217;s <a href="http://www.feministfrequency.com/2012/06/kickstarter-project-funded-with-6967-backers/">media round up</a> for the Kickstarter project.</p>
<p>Another recent description of sexism and outright sexual harassment in ICT-related communities then was described by <a href="http://valerieaurora.org/">Valerie Aurora</a>, from the <a href="https://adainitiative.org/">Ada Initiative</a>. She worked by the way also on the <a href="http://tldp.org/HOWTO/Encourage-Women-Linux-HOWTO/"><em>HOWTO Encourage Women in Linux</em></a> guide, on which we reported in a <a href="https://www.diebin.at/?p=867">recent blog post</a> on the notion of <em>post-gender</em>. But what she recently reported on was the outrageous examples of sexual harassment at the DEFCON conferences, the largest and most famous hacker conference worldwide. In her post at the blog of the Ada Initiativ on <em><a href="https://adainitiative.org/2012/08/defcon-why-conference-harassment-matters/">DEFCON: Why conference harassment matters</a></em>, she presents her very interesting insights into the development of the DEFCON conferences and the problems with stereotypical male spaces, sexism and sexual harassment at such places. Just a few days ago then Bruce Schneier, well-known security guru, wrote a short <a href="http://www.schneier.com/blog/archives/2012/08/sexual_harassme.html">blog entry on this issue</a> to highlight this as a problem that should not be done away with easily. So, hopefully more people, especially males start to feel responsible too and this will lead to further debates and critical action to fight sexism and sexual harassment everywhere, but also especially in our technophile male-dominated domains around computer science and ICT.</p>
<p>If you still don&#8217;t think this is such a big issue, take a look at the <a href="http://geekfeminism.wikia.com/wiki/Timeline_of_incidents">timeline of incidents</a>, &#8220;a timeline of sexist incidents in geek communities&#8221; at the <a href="http://geekfeminism.wikia.com">Geek Feminism Wiki</a>. It is shocking how common sexism is. At least now it is increasingly documented and taken up for debate. If you also want to debate on this, write us an e-mail (bagru at diebin dot at), or if you are in Vienna, just come by at one of our events.</p>
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		<title>No, we are not post-gender!</title>
		<link>https://blog.diebin.at/867/no-we-are-not-post-gender</link>
		<pubDate>Mon, 28 May 2012 08:23:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Jackie Quing of Thieves]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Last week a blog post of the Communications of the ACM, written by Mark Guzdial asked the question &#8220;U.S. Women in Computing: Why Isn&#8217;t It Getting Better?&#8220;. His answer then was that it primarily might be due to computer scientists<span class="ellipsis">&#8230;</span><div class="read-more"><a href="https://blog.diebin.at/867/no-we-are-not-post-gender">Read more &#8250;</a></div><!-- end of .read-more -->]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p lang="en-US"><a href="https://www.diebin.at/?attachment_id=796" rel="attachment wp-att-796"><img class="alignleft  wp-image-796" title="mafalda_pink" src="https://www.diebin.at/wp-content/uploads/2012/04/mafalda_pink-211x300.png" alt="" width="127" height="180" srcset="https://blog.diebin.at/wp-content/uploads/2012/04/mafalda_pink-211x300.png 211w, https://blog.diebin.at/wp-content/uploads/2012/04/mafalda_pink.png 266w" sizes="(max-width: 127px) 100vw, 127px" /></a>Last week a blog post of the Communications of the ACM, written by Mark Guzdial asked the question &#8220;<a href="http://cacm.acm.org/blogs/blog-cacm/149681-us-women-in-computing-why-isnt-it-getting-better/fulltext">U.S. Women in Computing: Why Isn&#8217;t It Getting Better?</a>&#8220;. His answer then was that it primarily might be due to computer scientists own neglect of gender issues. As this situation does not seem any different from the Austrian or many other contexts, I thought it is time for taking up the issue again. The most disturbing fact to me is, that despite the ever low ratio of women in computing (education and industry) most male computer scientists seem to think that there is no gender issue at all. This fits to the nerdy accounts of (especially, but not only) male computer scientists throughout very diverse settings, whether it is at the Pirates Party who think they are post-gender, or at the computer science faculties at the Viennese universities, or even in our own contexts &#8211; the /bin is of course not a place where we have already reflected upon all oppressive structures in society, but at least we try to make room for such discussions and reflections, and we try to give voice to those who think there is a problem instead of those who neglect problems because they don&#8217;t feel themselves affected.</p>
<p lang="en-US">So, in order to make room for more of such reflections, I want to invite all of you to join in diverse efforts to reflect on that and to establish more just practices in our daily lives, within and without the often fuzzy realms of computer science.</p>
<p lang="en-US">That it is possible is shown in several instances. The book “<em>Unlocking the Clubhouse. Women in Computing”</em> by Jane Margolis and Alan Fisher, which was cited in the blog entry of Mark Guzdial, gives some well elaborated impressions on that. If you are interested in that please write to bagru (ät) diebin.at, we might order it for our library then. A very practical guide comes out of the Linux community and may just as well be applied to many settings throughout computer science: <a href="http://tldp.org/HOWTO/Encourage-Women-Linux-HOWTO/"><em>HOWTO Encourage Women in Linux</em></a>, written by Val Henson and many others presents some of the major problems many women* face when entering such techno-centric male-dominated domains like Linux or computer science. This is done not on some abstract theoretical level but by highlighting concrete situations that often drive women* out of the field. Another account on diverse inclusion strategies for the field of computer science is given by Vivian Annette Lagesen in her paper &#8220;<a href="http://sss.sagepub.com/content/37/1/67.abstract"><em>The Strength of Numbers</em></a>&#8220;, published 2007 in Social Studies of Science vol. 37 no. 1, which is available as full text on-line if you are using the network of the University of Vienna. If you do not get access you can just visit us in the /bin (next to HS 24 in the University of Vienna main building) and load the paper from there, or otherwise contact us digitally. Then of course, as Vivian Annette Lagesen also showed in another paper, just changing the ratio of women to men quantitatively does not solve all gender based issues. See therefore her paper &#8220;<a href="http://sth.sagepub.com/content/33/1/5.abstract"><em>A Cyberfeminist Utopia? Perceptions of Gender and Computer Science among Malaysian Women Computer Science Students and Faculty</em></a>&#8220;, published 2008 in Science, Technology &amp; Human Values vol. 33 no. 1, also available in full text through the university network. In it she shows that even in those places where women make more then 51% of computer science faculty, there is still unequal distribution of power some dominant models and perceptions of what computer science is, should be about, and about how to apply it remain. But of course this is not any excuse for not trying to change the devastating situations we have here in and around Austria when it comes to quantitative inclusion. We only have to bear in mind that this is of course only one aspect of a broader struggle towards a socially responsible computer science and a more just society.</p>
<p lang="en-US">So, if you now are in the mood of discussing these issues with other interested people let us know at bagru (ät) diebin.at or write to me ( jackie (ät) diebin.at ). We might even work on a re on a new version of the self-organized seminar on “<a href="https://geschlechter.diebin.at/"><em>Computer Science &amp; Sex/Gender</em></a>”, which was held in 2009 and 2010, but so far only in German. I&#8217;d be glad to work on a revision of that course also in english, if there are some interested people out there. Meanwhile you can also take a look at the <a href="https://geschlechter.diebin.at/index.php/Materialsammlung">collection of papers, books and materials</a> which we started for the course.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ferienzeit ist Squatting-Zeit: Autonome Zentren jetzt!</title>
		<link>https://blog.diebin.at/580/ferienzeit-ist-squatting-zeit-autonome-zentren-jetzt</link>
		<pubDate>Tue, 12 Jul 2011 13:43:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[johnny]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie auch in den letzten Jahren wird das Sommerloch von vielen engagierten und betroffenen Menschen genützt um auf den massiven Wohnungsleerstand sowie die unsoziale Wohnpreispolitik in Wien aufmerksam zu machen. In der vergangenen Woche wurde dazu der Lobmayr-Hof in Wien-Ottakring<span class="ellipsis">&#8230;</span><div class="read-more"><a href="https://blog.diebin.at/580/ferienzeit-ist-squatting-zeit-autonome-zentren-jetzt">Read more &#8250;</a></div><!-- end of .read-more -->]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="AZ16 - Lobmayrhof" src="http://at.indymedia.org/files/imagecache/full/pictures/20907/10136.jpg" alt="" width="269" height="202" />Wie auch in den letzten Jahren wird das Sommerloch von vielen engagierten und betroffenen Menschen genützt um auf den massiven Wohnungsleerstand sowie die unsoziale Wohnpreispolitik in Wien aufmerksam zu machen. In der vergangenen Woche wurde dazu der Lobmayr-Hof in Wien-Ottakring besetzt. Einstmals ein Vorzeigeprojekt des sozialen Wohnbaus, heute Aufwertungsobjekt der Stadt Wien, um nach Rausschmiss alter Mieter*innen durch erhöhte Mieten marginalisierte Gruppen zu verdrängen und genormte Durschnittsbürger*innen mittlerer Kaufkraft anzusiedeln. Oder dient das Objekt gar nur der Spekulation?</p>
<p>Ein Zusammenschluss verschiedenster politisch engagierter und/oder betroffener Personen versucht daher nun selbstverwaltet den Lobmayrhof instandzusetzen (die Gemeinde hat die Wohnungen nach dem Auszug der Mieter*innen bewusst in einen unbenutzbaren Zustand gebracht). Über die bisherige Nutzung (mit Filmabenden, einer Volxbibliothek, einem Infloaden, und vielem mehr) hinaus bietet der Lobmayrhof noch vielen weiteren Menschen Platz zur Umsetzung selbstorganisierter sozial-politischer Projekte. Weitere Infos zur aktuellen Besetzung findet ihr auf der Website <a href="http://autonomizethecity.blogsport.eu/">http://autonomizethecity.blogsport.eu</a> sowie über laufende Berichte auf indymedia:</p>
<ul>
<li><a href="http://at.indymedia.org/node/20907">[Fotos] Autonomes Zentrum Wien Ottakring im besetzen Lobmeyr-Hof</a></li>
<li><a href="http://at.indymedia.org/node/20893">Warum wir im Lobmeyr-Hof sind</a></li>
<li>Zusammenfassung und Artikelübersicht: <a href="http://at.indymedia.org/node/20901">Hausbesetzungen in Wien und Linz</a></li>
</ul>
<p>Also, wenn euch gerade Lohnarbeit, Lernstoff oder gar Wohnplatz ausgegangen ist, oder einfach die Sommerlangeweile überhand nimmt, schaut vorbei im Lobmayrhof. Oder wir nützen den Lobmayrhof um als Raum zum Austausch über Informatik und deren gesellschaftliche Implikationen, oder einfach nur zum basteln an schwer verwertbarer aber an den Benutzer*innen orientierter Technologie &#8211; denn freie Bildung braucht auch freie Räume. See you @ AZ16.</p>
]]></content:encoded>
			</item>
		<item>
		<title>Die neue STEOP oder: Was läuft jetzt schon wieder falsch?</title>
		<link>https://blog.diebin.at/538/die-neue-steop-oder-was-lauft-jetzt-schon-wieder-falsch</link>
		<pubDate>Wed, 11 May 2011 19:14:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[stephan]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Curriculum]]></category>
		<category><![CDATA[Fakultät Informatik]]></category>
		<category><![CDATA[STEOP]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Link zu den Übergangsregelungen für das Curriculum Version 2010 ist von der Informatik-Startseite noch gar nicht verschwunden, da gibt es schon neues zu berichten: Das Modul MBT wird aus der STEOP gestrichen, ist aber nach wie vor Pflichtfach. MBT<span class="ellipsis">&#8230;</span><div class="read-more"><a href="https://blog.diebin.at/538/die-neue-steop-oder-was-lauft-jetzt-schon-wieder-falsch">Read more &#8250;</a></div><!-- end of .read-more -->]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a title="Link" href="http://informatik.univie.ac.at/home/news-events/news-events-einzelansicht/article/uebergangsbestimmungen-bachelor-informatik/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=65140&amp;cHash=f4bdf71838cc7b3b8f1957608fcb3109" target="_blank">Link</a> zu den Übergangsregelungen für das Curriculum Version 2010 ist von der Informatik-Startseite noch gar nicht verschwunden, da gibt es schon neues zu berichten:</p>
<ul>
<li>Das Modul MBT wird aus der STEOP gestrichen, ist aber nach wie vor Pflichtfach. MBT und SOP kann man auch neben der STEOP machen, also wenn man diese noch gar nicht abgeschlossen hat.</li>
<li>Die Einführungsfächer in der STEOP sind (wieder) Vorlesungen und keine VUs mehr.</li>
<li>Zur STEOP findet sich im <a href="http://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&amp;Gesetzesnummer=20002128">UG</a> § 66 Abs. 1a:<br />
<blockquote><p>Die Prüfungen der Studieneingangs- und Orientierungsphase dürfen einmal wiederholt werden. In der Satzung kann eine weitere Prüfungswiederholung vorgesehen werden.</p></blockquote>
<p>Das bedeutet, dass man prinzipiell zu den Prüfungen der STEOP 2 (in Worten: zwei) mal antreten darf, danach ist man für das Informatik-Studium an der Uni Wien gesperrt. Es kann noch passieren, dass die Universität in ihrer Auslegung in der Satzung festschreibt, dass man drei mal antreten darf, bis dahin gilt aber: Nach zwei Antritten ist es aus.</li>
</ul>
<p>Das Curriculum ist zur Zeit zur <a href="http://senat.univie.ac.at/curricularkommission/veroeffentlichungen/">Stellungnahme</a> veröffentlicht und muss noch vom Senat abgesegnet werden, danach tritt es am 01. Oktober 2011 in Kraft.</p>
]]></content:encoded>
			</item>
		<item>
		<title>Studibeisl yuhé! Oder doch nur wieder a Schmäh?</title>
		<link>https://blog.diebin.at/512/studibeisl-yuhe-oder-doch-nur-wieder-a-schmah</link>
		<pubDate>Sun, 06 Mar 2011 09:05:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[johnny]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Projekte]]></category>
		<category><![CDATA[Alternativen]]></category>
		<category><![CDATA[food]]></category>
		<category><![CDATA[Freiraum]]></category>
		<category><![CDATA[jobs]]></category>
		<category><![CDATA[politix]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[studibeisl]]></category>

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		<description><![CDATA[Anlässlich der bevorstehenden Eröffnung des neuen Studibeisls, das von der ÖH Uni Wien eingerichtet wird, haben wir eine kurze kritische Stellungnahme in Form eines offenen Briefs verfasst. Wenn wir auch toll finden, dass es nach langen Jahren nun endlich ein<span class="ellipsis">&#8230;</span><div class="read-more"><a href="https://blog.diebin.at/512/studibeisl-yuhe-oder-doch-nur-wieder-a-schmah">Read more &#8250;</a></div><!-- end of .read-more -->]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_514" style="max-width: 210px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://diebin.at/wp-content/uploads/2011/03/coffe.jpg"><img class="size-full wp-image-514" title="coffe" src="http://diebin.at/wp-content/uploads/2011/03/coffe.jpg" alt="" width="200" height="212" /></a><p class="wp-caption-text">Adapted from radicalgraphics.org</p></div>
<p>Anlässlich der bevorstehenden Eröffnung des neuen Studibeisls, das von der ÖH Uni Wien eingerichtet wird, haben wir eine kurze kritische Stellungnahme in Form eines offenen Briefs verfasst. Wenn wir auch toll finden, dass es nach langen Jahren nun endlich ein kritisch-emanzipatorisches Studibeisl geben wird, so wollen wir doch auf die offensichtlichen Probleme hinweisen und davor warnen, dass die selbst-gesetzten Grundsätze des Studibeisls bloße Wörter bleiben anstatt lebendige Praxis zu werden.</p>
<p>Unseren Brief findet ihr hier als PDF: <a href="http://diebin.at/wp-content/uploads/2011/03/studibeisl-kritik.pdf">Studibeisl-Kritik</a></p>
]]></content:encoded>
			</item>
	</channel>
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